DAX geht schwach ins Wochenende -- Wall Street mit Verlusten -- FBI ermittelt offenbar gegen Tesla -- BASF-Gewinn sinkt -- Amazon enttäuscht Anleger trotz Rekordgewinns -- Alphabet, Lufthansa im Fokus
S&P droht Italien wegen Haushaltspolitik mit Herabstufung. Continental kommt wohl bei Plänen für Powertrain-Börsengang voran. Probleme bei Rolls-Royce gefährden Lieferpläne für neuen Airbus-Jet. Deutsche Post und S.F. Holding vereinbaren Supply-Chain-Deal. Intel übertrifft Prognosen weit und erhöht Ausblick. Snapchat-Mutter Snap überrascht positiv.
Marktentwicklung
Am deutschen Aktienmarkt ging es am Freitag wieder bergab.
Der DAX ging bereits deutlich tiefer in den Handel und rutschte im Verlauf zeitweise weiter in die Verlustzone. Das Tagestief markierte er knapp über der 11.000er-Linie bei 11.051,04 Zählern. Letztlich verlor er 0,94 Prozent auf 11.200,62 Indexpunkte.
Der TecDAX zollte dem Ausverkauf bei Tech-Werten Tribut und ging mit einem satten Abschlag von 1,72 Prozent bei 2.508,49 Punkten ins Wochenende.
Nachdem sich der deutsche Leitindex am Vortag getrieben von starken Unternehmensergebnissen etwas erholen konnte, schlug er am letzten Handelstag der Woche erneut den Weg nach unten ein.
"Das Sentiment gegenüber Aktien ist im Moment einfach negativ", merkte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners an. "Heute sind es die Ausblicke der US-Tech-Riesen, die die Stimmung der Anleger drücken." Und auch die Zahlen von BASF kamen schlecht an und lieferten negative Impulse.
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An den europäischen Börsen dominierten am Freitag die Bären.
Der EuroSTOXX 50 vollführte ebenfalls eine Talfahrt und schloss um 0,93 Prozent leichter bei 3.134,89 Punkten.
Weiterhin standen schwache Technologiewerte im Fokus, insbesondere nachdem Amazon und Google-Mutter Alphabet mit ihren Geschäftszahlen am Vorabend enttäuschten. Das übte auch auf die europäischen Handelsplätze Druck aus.
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Die Talfahrt setzte sich vor dem Wochenende an der Wall Street weiter fort. Die Erholungsrally vom Vortag blieb damit ein Strohfeuer. Als anhaltende Stimmungsbremse insbesondere an der Technologiebörse NASDAQ erwiesen sich die enttäuschenden Geschäftsberichte der Internet-Giganten Amazon und Alphabet.
Der Dow Jones eröffnete die Sitzung deutlich tiefer und wies auch zum Handelsschluss ein Minus aus, sein Schlussstand: minus 1,19 Prozent bei 24.688,31 Punkten.
Auch bei den Techwerten ging der Ausverkauf weiter: Der NASDAQ Composite zeigte sich im Handelsverlauf und zur Schlussglocke tiefrot. Er beendet die Woche 2,06 Prozent tiefer bei 7.167,21 Punkten.
Zwar ist die US-amerikanische Wirtschaft im dritten Quartal stärker gewachsen als erwartet, allerdings hat das Wachstum im Vergleich zum Vorquartal deutlich nachgelassen.
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Die asiatischen Indizes präsentierten sich am Freitag leichter.
Der Nikkei 225 musste 0,40 Prozent auf 21.184,60 Punkte abgeben. Indes verlor der Shanghai Composite 0,10 Prozent auf 2.601,28 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong fiel währenddessen um 1,17 Prozent auf 24.703,17 Indexpunkte zurück.
Getrieben von starken US-Vorgaben konnten die asiatischen Börsen zum Handelsstart zunächst Gewinne verzeichnen. Im Verlauf überschatteten jedoch erneut Sorgen um den Handelskonflikt zwischen den USA und China, der sich negativ auf das globale Wachstum auswirken könnte, die Stimmung.
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