Darum gibt der Euro etwas nach

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag leicht gesunken.
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Am Nachmittag knüpfte die Gemeinschaftswährung an die starken Kursverluste vom Vortag an, gab allerdings nur leicht nach und erreichte bei 1,1371 US-Dollar den tiefsten Stand seit Mitte August. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1416 (Mittwoch: 1,1389) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8760 (0,8780) Euro.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Nachdem sich der Euro im Tagesverlauf kaum bewegt hatte, sorgten Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi am Nachmittag für leichte Kursverluste. Dieser hatte auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinsentscheidung auf zuletzt enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone hingewiesen. Am Vortag war der Eurokurs noch stark gefallen, nachdem ein überraschend deutlicher Rückgang eines Indikators zur Unternehmensstimmung in der Eurozone gemeldet worden war.
Zuvor hatte der Eurokurs kaum auf die geldpolitischen Beschlüsse der EZB reagiert. Am frühen Nachmittag war bekannt geworden, dass die Notenbank den Leitzins weiter auf dem Rekordtief von null Prozent belässt und die Zinsen bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus auf dem aktuellen Niveau bleiben werden. Auch ein erneuter Rückgang des Ifo-Geschäftsklimas zur Stimmung in der deutschen Wirtschaft konnte den Eurokurs am Vormittag nicht belasten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88533 (0,88233) britische Pfund, 128,27 (128,37) japanische Yen und 1,1407 (1,1373) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1230,80 (1230,55) Dollar festgesetzt.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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