Ölpreise bleiben unter Druck

Die Ölpreise haben am Freitag unter Druck gestanden.
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Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 76,15 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 90 Cent auf 66,43 Dollar.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Im Verlauf der Woche ist der US-Ölpreise um mehr als drei Prozent und der Brent-Preis um mehr als vier Prozent gefallen. Am Freitag erklärten Marktteilnehmer die sinkenden Ölpreise mit schwachen Börsen. Nach Kursverlusten an den asiatischen Märkten, ging es auch an den europäischen Aktienmärkten stark nach unten. Riskantere Anlagen, zu denen Rohstoffe zählen, seien dadurch belastet worden, hieß es.
Am Ölmarkt rücken die Wirtschaftssanktionen der USA gegen Iran zunehmend in den Fokus, die Anfang November in Kraft treten sollen. Bestandteil ist ein faktisches Ölembargo gegen die islamische Republik, dem sich alle Abnehmer iranischen Rohöls unter Androhung amerikanischer Strafmaßnahmen anschließen sollen.
Der Ölriese Saudi-Arabien hat zwar zugesichert, jeglichen Angebotsausfall auf iranischer Seite durch eine höhere Eigenproduktion ausgleichen zu wollen. Allerdings verwiesen Rohstoffexperten der Commerzbank darauf hin, dass die jüngsten Äußerungen von Vertretern des führenden Opec-Landes teilweise widersprüchlich seien. Außerdem hätten sich die Aussagen zuletzt häufig verändert.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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