Deshalb erholen sich die Ölpreise etwas

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag von anfänglichen Verlusten etwas erholt.
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Allerdings notierten sowohl Nordseeöl als auch US-Rohöl weiter in der Nähe ihrer zweimonatigen Tiefstände. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 76,27 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen leicht um neun Cent auf 66,72 Dollar.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Am Morgen hatten die Rohölpreise noch recht deutlich unter Druck gestanden. Auslöser war die allgemein schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Besonders die kräftigen Verluste an den amerikanischen Aktienmärkten vom Vortag hatten Anleger beunruhigt. Riskantere Anlageklassen wie Rohstoffe litten unter dieser Entwicklung.
An den europäischen Aktienmärkten kam es im Laufe der Vormittags jedoch zu einer Beruhigung, von der auch die Erdölpreise profitierten. Die Rohstoffexperten der Commerzbank gehen ohnehin davon aus, dass bald wieder Angebotsrisiken in den Mittelpunkt rücken. Denn Anfang November treten die Sanktionen der USA gegen Iran in Kraft, die einem Ölembargo und damit sinkendem Angebot gleichkommen. "Der jüngste Preisrückgang dürfte daher in Kürze wieder korrigiert werden."/bgf/jsl/fba
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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