DAX schließt im Plus -- Dow beendet Handel im Minus -- KUKA-Aktie nach Gewinnwarnung unter Druck -- CANCOM erzielt Rekordumsatz -- IBM will Red Hat kaufen -- Tesla, GEA, Infineon, 1&1 im Fokus
Merkel will Kanzlerin bleiben - Keine neue Kandidatur 2021. Deutsche Bank-Chef: Spekulationen über Commerzbank-Fusion sind "Bullshit". Merck KGaA bauen nach Empfehlung Outperformance aus. Neue Linde-Aktien legen leicht zu. Amazon Deutschland-Chef erwartet starkes Weihnachtsgeschäft. Novartis forscht zusammen mit Pfizer an Lebermedikament.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt unternahm am Montag einen Stabilisierungsversuch.
Der DAX startete 0,69 Prozent höher bei 11.270,67 Punkten in die neue Woche, anschließend gab er zunächst einige Gewinne wieder ab. Das deutsche Börsenbarometer legte aber im späten Handel kräftig zu, aus dem Handel ging der DAX letztendlich 1,20 Prozent höher bei 11.335,48 Punkten.
Der TecDAX startete 0,25 Prozent fester bei 2.514,84 Zählern - danach baute er sein Plus ebenfalls deutlich aus. Er schloss 1,91 Prozent stärker bei 2.556,37 Punkten.
Nach der Hessen-Wahl zielten die Kommentare internationaler Beobachter wie nach der Bayern-Wahl klar auf die Rekordverluste der CDU ab, in der Wahlschlappe wurde ein erneutes Misstrauensvotum für Bundeskanzlerin Angela Merkel gesehen. Damit könnte die Berliner Regierungskoalition im Ausland noch mehr als "Lame Duck" wahrgenommen werden, was auch die politische Stabilität der EU schwäche.
Doch: "Die Anleger hoffen auf frischen Wind in Berlin", fügte ein Händler hinzu. "In der Regierung ist zu Vieles festgefahren." Bundeskanzlerin Angela Merkel will zwar auf den CDU-Vorsitz verzichten, aber Kanzlerin bleiben.
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Die europäischen Börsen notierten stärker.
Der EuroSTOXX 50 startete etwas fester in den Handel, rutschte aber zwischendurch leicht in die Verlustzone ab. Zum Handelsende notierte er mit einem Plus.
Marktteilnehmern zufolge befanden sich die Anleger auf Schnäppchenjagd. Außerdem wirkten die Vermutungen treibend, dass Angela Merkel den Rückzug von der CDU-Spitze plant.
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Zum Wochenstart vebruchte die Wall Street nach Erholungsversuch Verluste.
Der Dow Jones eröffnete 0,53 Prozent höher bei 24.818,98 Zählern und baute dann sein Plus weiter aus. Im Verlauf drehte er aber in die Verlustzone und schloss 0,99 Prozent tiefer bei 24.443,13 Punkten.
Der NASDAQ Composite startete mit einem kräftigen Plus in Höhe von 1,47 Prozent bei 7.272,42 Punkten, rutschte im Handelsverlauf aber unter die Nulllinie und verbuchte deutliche Abschläge, bis er den Handel 1,63 Prozent im Minus bei 7.050,29 Zählern verließ.Börsianer verwiesen auf die weiterhin fortbestehende Unsicherheit rund um den Handelsstreit und Zweifel an einem nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung. Außerdem wirkte der Bericht belastend, dass die USA Importzöllen auf chinesische Waren auf breiter Front erwägen, falls bei den bevorstehenden Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und Xi Jinping keine Einigung getroffen werde.
Im Mittelpunkt stand IBM mit dem Übernahmegebot in Höhe von 34 Milliarden US-Dollar für den Linux-Spezialisten Red Hat.
Die asiatischen Indizes präsentierten sich zum Wochenauftakt überwiegend leichter.
In Tokio verlor der Nikkei 225 0,16 Prozent auf 21.149,80 Punkte. Belastet wurde das Sentiment etwas vom weiter zulegenden Yen.
Auf dem chinesischen Festland wies der Shanghai Composite daneben einen herben Abschlag von 2,18 Prozent auf 2.542,10 Zähler aus.
In Hongkong wendete sich zum Börsenschluss das Blatt: Der Hang Seng verließ den Handel mit einem Plus in Höhe von 0,38 Prozent bei 24.812,04 Punkten.
Während es in Tokio und Hongkong zu einer scheinbaren Stabilisierung nach den satten Verlusten der Vorwoche kam, ging es in China weiter abwärts. Dort waren es vor allem Abgaben bei den Getränkewerten, die das Sentiment nach unten drückten.
Getrieben von starken US-Vorgaben konnten die asiatischen Börsen zum Handelsstart zunächst Gewinne verzeichnen. Im Verlauf überschatteten jedoch erneut Sorgen um den Handelskonflikt zwischen den USA und China, der sich negativ auf das globale Wachstum auswirken könnte, die Stimmung.
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