DAX schließt mit kleinem Gewinn -- US-Börsen steigen -- METRO trennt sich von Real -- USA laden China zu neuen Handelsgesprächen ein -- Tesla, Apple, GERRY WEBER, MorphoSys im Fokus
IWF-Chefin Lagarde warnt vor zu hohen Staatsschulden. EZB reduziert Anleihekäufe - Draghi: Handelsstreit größte Gefahr. Bank of England hält Leitzins stabil. Türkische Zentralbank stemmt sich mit Zinserhöhung gegen Lira-Verfall. Toyota setzt Produktionsziel herauf. Bad Bank der HRE setzt Schrumpfkurs fort. Neuer Goldman Sachs-Chef Solomon formiert Führungsteam.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex konnte am Donnerstag leicht zulegen.
Der DAX hatte den Handel kaum bewegt eröffnet und schloss mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent bei 12.055,55 Zählern. Allerdings konnte er sich damit über der psychologisch wichtigen Marke von 12.000 Zählern behaupten. Dagegen gab der TecDAX deutlich ab und verlor 0,80 Prozent auf 2.876,41 Punkte, nachdem er zunächst noch einen festen Start hingelegt hatte.
Die EZB hat den Leitzins wie erwartet bei null Prozent belassen und auch die Bank of England ließ das Zinsniveau erwartungsgemäß stabil. Jedoch neigt sich der Anti-Krisen-Kurs der Europäischen Zentralbank dem Ende zu. So soll das Volumen der monatlichen Anleihenkäufe ab Oktober auf 15 Milliarden Euro halbiert werden.
Die türkische Notenbank hat derweil die Zinsen deutlich erhöht und damit ihre Unabhängigkeit unterstrichen, denn der mächtige Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich vor der Sitzung für niedrigere Zinsen ausgesprochen.
Stützend wirkte zudem eine Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die europäischen Börsen zogen am Donnerstag an.
Der EuroSTOXX 50 hatte den Handel stabil eröffnet und ging schließlich 0,21 Prozent stärker bei 3.333,68 Zählern in den Feierabend.
Während die EZB und die BoE ihre Leitzinsen unverändert ließen, haben die türkischen Währungshüter ihre Unabhängigkeit demonstriert und gegen den Widerstand von Staatspräsident Erdogan eine Zinserhöhung beschlosen.
Stützend wirkten zudem eine Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die US-Börsen legten am Donnerstag zu.
Der Dow Jones eröffnete höher und bewegte sich im weiteren Handelsverlauf in der Gewinnzone seitwärts. Zum Börsenschluss stieg der US-Leitindex um 0,57 Prozent auf 26.145,99 Punkte. Zwischenzeitlich markierte er bei 26.191 Punkten den höchsten Stand seit Anfang Februar. Auch der NASDAQ Composite kletterte weiter nach oben, nachdem er bereits mit einem Plus gestartet war. Er beendete die Sitzung um 0,75 Prozent fester bei 8.013,71 Zählern.
Die US-Inflationsrate ist zum ersten Mal in diesem Jahr gesunken, was die Fed zu einem langsameren Zinserhöhungstempo veranlassen könnte. Dies kam bei den Anlegern gut an. Optimistisch stimmte sie außerdem, dass im Handelsstreit zwischen USA und China die US-Seite Gesprächsbereitschaft signalisierte und damit Bewegung in den Konflikt kommt.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Am Donnerstag konnten die asiatischen Börsen Gewinne verzeichnen.
Der Nikkei 225 in Tokio konnte zum Börsenschluss 0,96 Prozent auf 22.821,32 Zähler zulegen.
Auch in China waren die Anleger heute in Kauflaune: Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite zum Handelsschluss 1,15 Prozent bei 2.686,58 Punkten im Plus, während der Hang Seng in Hongkong deutliche Zuschläge von 2,54 Prozent bei 27.014,49 Indexpunkten verbucht hat.
Damit konnten die wichtigsten Börsen in Fernost ihre jüngsten Verluste wettmachen. Der Optimismus kehrte bei den Anlegern zurück: Eine von den USA vorgeschlagene neue Gesprächsrunde mit China hellte die Stimmung deutlich auf.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Top Themen

News-Ticker
US-Anleihen stagnieren
(21:14 Uhr)US-Realeinkommen steigen im August
(14:46 Uhr)EZB-Anleihenkäufe sollen Ende 2018 auslaufen
(14:07 Uhr)Bank of England hält Leitzins stabil
(13:11 Uhr)Preis für OPEC-Rohöl gestiegen
(12:44 Uhr)IEA warnt vor steigenden Ölpreisen
(11:07 Uhr)Henkel investiert am Standort Düsseldorf
(14:21 Uhr)Deshalb hat der Euro etwas nachgegeben
(13:25 Uhr)Preis für OPEC-Rohöl gestiegen
(13:01 Uhr)So entwickeln sich Bitcoin & Co. heute
(12:43 Uhr)EU-Kommission will Euro weltweit stärken
(10:27 Uhr)Merkel: Mehr netto für die Bürger
(10:19 Uhr)