Fed lässt Leitzins stabil: DAX letztlich in Rot -- US-Börsen tiefer -- thyssenkrupp nucera: Großauftrag -- SAP, Siemens Energy, Rüstungsaktien, Droneshield, Commerzbank, NVIDIA im Fokus
Heidelberger Druckmaschinen: Gemeinschaftsunternehmen im Drohnenbereich geplant. Angriffe auf Irans Gasindustrie: Ölpreise ziehen wieder deutlich an. NEL: Berenberg senkt Kursziel, hebt aber neue Alkaline-Generation positiv hervor. Macy's Prognose bleibt vorsichtig. Meta: VR-Rückzug und Milliardenverluste - Facebook-Konzern setzt voll auf KI.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt verbuchte zur Wochenmitte Verluste.
Der DAX eröffnete die Sitzung am Mittwoch fester und bewegte sich lange im Plus. Ab Nachmittag rutschte das Börsenbarometer dann jedoch ab und gab letztlich 0,96 Prozent auf 23.502,25 Punkte nach.
Auch der TecDAX ging mit einem kleinen Plus in den Handel, drehte im Verlauf aber ins Minus. Er beendete die Sitzung 1,10 Prozent tiefer bei 3.559,66 Zählern.
Mit nachgebenden Ölpreisen setzte der DAX am Mittwoch zunächst seinen Erholungskurs fort, ehe er abrutschte. Schuld waren erneut steigende Ölpreise. Der Iran hatte neue Angriffe auf Teile seiner Öl- und Gasindustrie gemeldet.
Außerdem rückte der Fed-Zinsentscheid in den Fokus: Die Fed wird ihre Zinsen voraussichtlich nicht verändern, während Zinssenkungshoffnungen schwinden und wegen steigender Inflation sogar Erhöhungen diskutiert werden.
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Europas Börsen präsentierten sich am Mittwoch tiefer.
Der EURO STOXX 50 nahm den Handel mit Gewinnen auf, konnte diese im Verlauf aber nicht halten und rutschte auf rotes Terrain ab. Letztlich verlor er 0,56 Prozent auf 5.736,85 Punkte.
Erneut steigende Ölpreise setzten die Märkte erneut unter Druck, nachdem der Iran neue Angriffe auf Teile seiner Öl- und Gasindustrie gemeldet hatte.
Im Fokus steht zudem die Zinsentscheidung der Fed, die allerdings erst nach Handelsschluss in Europa bekannt gegeben wird.
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Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte schwach.
Der Dow Jones baute seine Verluste im späten Handel aus und ging 1,64 Prozent tiefer bei 46.224,84 Punkten aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite schloss daneben mit einem Abschlag von 1,46 Prozent bei 22.152,42 Zählern.
Die Ölpreise legten weiter zu, nachdem aus dem Iran neue Angriffe auf Teile der Energieinfrastruktur gemeldet wurden. Zuvor hatten Berichte über alternative Transportwege für Rohöl aus der Golfregion die Preise zeitweise gedrückt.
Am Abend richtete sich der Blick auf die Entscheidung der US-Notenbank Fed. Wie Marktteilnehmer erwartet hatten, haben die Währungshüter den Leitzins unverändert in der aktuellen Spanne behalten. Im Mittelpunkt standen anschließend vor allem die Aussagen des scheidenden Fed-Chefs Jerome Powell sowie neue Prognosen zur Zinsentwicklung, zur Konjunktur und zur Inflation. Die Tatsache, dass der Fed-Chef betonte, die Folgen des steigenden Ölpreises nicht abschätzen zu können, verstärkte den Abwärtsdruck.
Die Börsen in Fernost endeten zur Wochenmitte freundlich.
In Tokio stieg der Nikkei 225 letztlich kräftige 2,87 Prozent auf 55.239,40 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 0,32 Prozent höher bei 4.062,98 Zählern.
Ebenso aufwärts ging es in Hongkong: Der Hang Seng legte schließlich 0,61 Prozent zu auf 26.025,42 Einheiten.
Stützend wirkten die rückläufigen Ölpreise. Diese gaben spürbar nach, wobei Brent weiterhin auf einem dreistelligen Niveau notierte. An den Märkten wird dies vor allem als technische Gegenbewegung nach dem vorherigen Preisanstieg interpretiert. Hintergrund bleibt die anhaltende Eskalation: Der Iran setzt seine Angriffe auf Energieinfrastruktur im Nahen Osten fort.
Positive Impulse für Tech-Aktien kamen von NVIDIA: Der Konzern hat laut Reuters die Produktion seiner H200-Chips für den China-Markt wieder aufgenommen. Zuvor hatte NVIDIA von den chinesischen Behörden die Genehmigung erhalten, seine zweitstärksten KI-Prozessoren dort zu verkaufen.
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