Nach NVIDIA-Deal zieht Nebius neuen Techriesen an Land: Aktie hebt weiter ab

In einer Phase rasanten Wachstums für die globale KI-Infrastruktur hat Nebius Group eine bedeutende Vereinbarung mit dem Tech-Riesen Meta Platforms getroffen.
Werte in diesem Artikel
• Nebius und Meta: Milliardenschwerer Fünfjahresvertrag über dedizierte KI-Infrastruktur
• Signifikante Stärkung der Marktposition gegenüber etablierten Hyperscalern
• Bestätigung der Wachstumsstrategie trotz unveränderter Prognose für 2026
Am Markt kam die Nachricht überaus gut an: Die Nebius-Aktie legte an der NASDAQ 14,96 Prozent auf 129,85 US-Dollar zu, Meta-Titel zeigten sich unterdessen 2,33 Prozent höher bei 627,45 US-Dollar.
Meta & Nebius: Strategische Allianz für die KI-Zukunft
Die Vereinbarung sieht vor, dass Nebius dedizierte KI-Infrastruktur für Meta bereitstellt.
Der Vertrag hat ein Volumen von bis zu 27 Milliarden US-Dollar. Die auf fünf Jahre ausgelegte Kooperation sieht vor, dass Nebius an verschiedenen Standorten dedizierte Kapazitäten im Wert von 12 Milliarden US-Dollar bereitstellt. Technisches Herzstück ist dabei eine der weltweit ersten großflächigen Implementierungen der NVIDIA Vera Rubin-Plattform, deren Bereitstellung für Anfang 2027 geplant ist. Flankierend dazu hat Meta eine Abnahmeverpflichtung für weitere Rechenressourcen in künftigen Nebius-Clustern unterzeichnet. Dieser Zusatzdeal hat ein Volumen von bis zu 15 Milliarden US-Dollar über fünf Jahre. Während Nebius plant, diese Kapazitäten vorrangig an Drittkunden zu vermarkten, fungiert Meta als garantierter Abnehmer für alle verbleibenden Kontingente.
Win-Win-Situation für Nebius und Meta
Der Deal ist Teil einer größeren Expansionsstrategie von Nebius, um sich als führender "Neocloud"-Anbieter zu etablieren. Durch die Partnerschaft sichert sich Meta den Zugang zu dringend benötigten GPU-Ressourcen, während Nebius seine Position im Wettbewerb mit etablierten Hyperscalern stärkt. Das Unternehmen nutzt dabei seine Expertise in der Optimierung von Hardware und Software für komplexe KI-Workloads, um den hohen Anforderungen globaler Plattformen gerecht zu werden.
Arkady Volozh, Gründer und CEO von Nebius, sieht den neuen Techdeal als Treiber für das operative Geschäft, passte die Konzernprognose für das Jahr 2026 aber nicht an: "Wir freuen uns, unsere bedeutende Partnerschaft mit Meta auszubauen und weitere große, langfristige Kapazitätsverträge zu sichern, um den Ausbau und das Wachstum unseres Kerngeschäfts im Bereich KI-Cloud zu beschleunigen. Wir werden auch weiterhin unsere Leistungen erbringen."
Zweiter Mega-Deal in kurzer Zeit
Die Zusammenarbeit mit der Facebook-Mutter Meta ist bereits die zweite große Tech-Kooperation, die Nebius in kurzer Zeit vermelden konnte. Erst in der vergangenen Woche war ein Deal mit dem KI-Riesen NVIDIA bekannt geworden, im Rahmen einer vereinbarten Partnerschaft investiert NVIDIA 2 Milliarden US-Dollar in das in Amsterdam ansässige Unternehmen, um die Entwicklung der nächsten Generation von Hyperscale-Cloud-Lösungen voranzutreiben, wie aus der gemeinsamen Pressemitteilung hervor ging.
Auch diese Bekanntgabe hatte großen Einfluss auf den Aktienkurs von Nebius. Allein seit Januar hat sich der Wert des Unternehmens an der NASDAQ um 35 Prozent verbessert.
Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net
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