Mögliches Ende im Nahost-Konflikt: DAX schließt über 23.000 Punkte-Marke -- US-Handel endet fest -- adidas und PUMA trotzen schwachem Nike-Ausblick -- Rüstung, OpenAI, Microsoft, BASF, NIO im Fokus
Trump stellt Ende des Iran-Kriegs in Aussicht: Ölpreise im Blick. Talanx platziert Milliarden-Anleihe. Europa bekommt größtes Apple-Museum. Bayer: Pharmageschäft auf Kurs Richtung Wachstum. Beyond Meat: Weniger Umsatz - Verlust eingegrenzt. Samsung, Sk hynix, TSMC & Co: Asiens Halbleiteraktien heben ab. Südzucker und VERBIO: Hoffnung im Iran-Krieg belastet.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt startete mit starker Tendenz in den April.
So übersprang der DAX zum Sitzungsstart direkt die 23.000-Punkte-Marke und bewegte sich auch weiterhin auf grünem Terrain. Schlussendlich ging er 2,73 Prozent höher bei 23.298,89 Punkten aus dem Handel.
Auch der TecDAX eröffnete den ersten Handelstag im Monat fester und kletterte auch anschließend weiter, bis auf ein Plus von letztlich 1,8 Prozent auf 3.484 Zähler.
Hoffnungen auf eine Entspannung im Iran-Konflikt bescherten dem DAX einen starken Start in den April. Auch positive Impulse aus den USA und Asien sorgten für Rückenwind.
Aussagen von Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian hatten bereits an den US-Börsen für Optimismus und sinkende Ölpreise gesorgt. Peseschkian fordert laut Berichten Garantien für ein Kriegsende, während Außenminister Abbas Araghtschi Kontakt zu einem US-Gesandten bestätigte. Trump stellt zudem ein mögliches Ende der Angriffe innerhalb von zwei bis drei Wochen in Aussicht und kündigte eine wichtige Rede zum weiteren Vorgehen an.
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Die europäischen Aktienmärkte knüpften zur Wochenmitte an die gestrige Erholung an.
So notierte der EURO STOXX 50 zur Startglocke bereits höher und hielt sich auch weiterhin im Plus. Er beendete die Sitzung 2,93 Prozent höher bei 5.732,71 Punkten.
Die europäischen Börsen starteten deutlich fester in den April. Auslöser war neuer Optimismus im Iran-Konflikt, nachdem Donald Trump einen möglichen Abzug der US-Truppen innerhalb weniger Wochen in Aussicht gestellt hat. Er betonte, dafür sei kein Abkommen mit dem Iran notwendig. Parallel bestätigte Außenminister Abbas Araghchi erstmals direkten Kontakt zu einem US-Gesandten, ohne jedoch von Verhandlungen zu sprechen. Zudem gibt es Bewegung bei der Straße von Hormus: Die Vereinigten Arabischen Emirate bereiten laut Medienberichten Unterstützung für eine mögliche Öffnung des wichtigen Seewegs vor.
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Die US-Börsen präsentierten sich zur Wochenmitte mit Aufschlägen.
Der Dow Jones konnte den Mittwochshandel mit einem Plus von 0,49 Prozent bei 46.566,48 Punkten beenden.
Der NASDAQ Composite schloss daneben 1,16 Prozent höher bei 21.840,95 Zählern.
An den US-Börsen setzte sich die durch Hoffnungen auf eine Deeskalation befeuerte Rally am Mittwoch fort, nachdem die Wall Street bereits am Vortag mit deutlichen Gewinnen schloss. Im späten Verlauf schrumpften die Gewinne aber etwas.
Optimismus lösten insbesondere Aussagen von US-Präsident Donald Trump aus, wonach die US-Streitkräfte den Iran bereits in zwei bis drei Wochen verlassen könnten, da das Ziel, die nukleare Bedrohung zu eliminieren, als erreicht gilt. Für zusätzliche Spannung sorgt eine für Donnerstagnacht (3:00 Uhr MESZ) angekündigte Grundsatzrede des Präsidenten zur Lage im Nahen Osten, die vom Weißen Haus als richtungsweisend eingestuft wird.
Trotz der positiven Rhetorik mahnen Experten jedoch zur Vorsicht. Marktstratege Michael Brown von Pepperstone warnt laut Dow Jones Newswires davor, verfrüht "Entwarnung" zu geben, da Investoren vor einer dauerhaften Erhöhung des Risikoniveaus handfeste Beweise für eine Deeskalation sehen wollen. Diese Skepsis spiegelt sich auch in der volatilen Entwicklung des Ölmarktes wider: Dieser rutschte zeitweise unter die 100-Dollar-Marke - ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum kürzlich ausgelaufenen Mai-Kontrakt, der noch bei 118 Dollar gehandelt wurde. Während die Diplomatie im Vordergrund steht, bleibt die militärische Komponente präsent: Berichten des Wall Street Journal zufolge bereiten sich die Vereinigten Arabischen Emirate darauf vor, die USA bei einer gewaltsamen Öffnung der strategisch entscheidenden Straße von Hormus zu unterstützen.
Zur Wochenmitte dominierten die Bullen das Geschehen an den Börsen in Fernost.
In Tokio kletterte der Nikkei 225 letztlich 5,24 Prozent auf 53.739,68 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schließlich 1,46 Prozent höher bei 3.948,55 Zählern.
In Hongkong gewann der Hang Seng schlussendlich 2,04 Prozent auf 25.294,03 Einheiten.
Die Aussicht auf ein mögliches Ende des Iran-Konflikts sorgte für starke Kursgewinne an den asiatischen Börsen. Auslöser war wachsender Optimismus, nachdem sowohl Donald Trump als auch iranische Vertreter ein Interesse an einer Beendigung signalisiert haben. Trump erklärte zudem, ein Abzug der US-Truppen könne innerhalb weniger Wochen erfolgen.
Parallel dazu bestätigte Außenminister Abbas Araghchi erstmals direkten Kontakt zu einem US-Gesandten, ohne jedoch von Verhandlungen zu sprechen. Auch bei der strategisch wichtigen Straße von Hormus deutet sich Bewegung an: Die Vereinigten Arabischen Emirate bereiten laut Medienberichten Unterstützung für eine mögliche Öffnung des Seewegs vor.
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