Scotiabank skeptisch: Aktien von K+S & Co. geben Rallygewinne ab

Die Aktien von K+S haben ihre Verluste vom Montagmorgen nach einem skeptischen Kommentar der Scotiabank zu Düngemittel-Aktien bis zum Nachmittag ausgeweitet.
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Mit einem Minus via XETRA von zeitweise knapp 6 Prozent auf 17,17 Euro sind die Gewinne vom vergangenen Freitag damit zwar wieder Geschichte, doch ein Großteil des Kursgewinns vom Donnerstag erweist sich derzeit als widerstandsfähig.
Da hatte der Düngemittelkonzern seinen Jahresbericht vorgelegt und sich tendenziell positiv zum neuen Jahr 2026 geäußert. Am Markt war dies mit einem Kursaufschlag von knapp 15 Prozent honoriert worden. Das Plus der Aktie seit Jahresbeginn hatte danach bei rund 50 Prozent gelegen und ist nun auf unter 40 Prozent geschrumpft. Dennoch gehört das Papier weiterhin zu den bislang am stärksten gelaufenen Werten im MDAX, dem Index der mittelgroßen Werte.
Am Sonntag senkte Ben Isaacson von der kanadischen Bank sein Kursziel für K+S von 14,50 auf 13,50 Euro und die Bewertung von "Sector Perform" auf "Sector Underperform". Auch wenn einem Sprichwort zufolge "das Heu eingefahren werden müsse, solange die Sonne scheine", gehe er nicht von einem guten Ende für die Düngemittel-Produzenten aus, schrieb der Analyst. Der Fokus liege zu sehr auf kurzfristiger, opportunistischer Preis- und Margenausweitung und zu wenig darauf, ob die Landwirte es sich leisten könnten, hier mitzuhalten. Entsprechend bemängelt er den fehlenden Blick auf die Nachhaltigkeit der Margenausweitung.
Zu K+S schrieb Isaacson, dass er in der zweiten Jahreshälfte mit Druck auf die Kalimärkte rechne. Vor allem nach der Kursrally von fast 50 Prozent seit Jahresbeginn sieht er ohne eine nennenswerte Verbesserung der Kali-Preise kurzfristig keine zusätzlichen positiven Impulse.
Auch die Bewertungen der Aktien von CF Industries und Nutrien hält der Scotiabank-Experte angesichts ihrer Rally seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar für überzogen. Das Papier des US-Düngerproduzenten CF Industries gab im US-Handel zuletzt um 4,6 Prozent nach, womit der Kursgewinn seit Jahresbeginn aber immer noch bei fast 60 Prozent liegt. Das Papier des kanadischen Konkurrenten sank im US-Handel ebenfalls um 4,6 Prozent, was noch ein Plus von 28 Prozent seit Beginn 2026 bedeutet.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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