DAX schließt leichter -- US-Handel endet uneinheitlich -- CureVac will Zulassung in EU und Lateinamerika -- AstraZeneca und Pfizer beantragen Zulassung in Indien -- Zalando, Lufthansa, Brexit im Fokus
Verhandlungen über Verkauf von TikTok gehen in den USA wohl nach Fristende weiter. Scholz zu Libra: "Ein Wolf im Schafspelz bleibt ein Wolf". Hapag-Lloyd Cruises plant 2021 wieder mit all ihren vier Schiffen. RWE treibt Pläne für Wasserstoff-Geschäfte voran. EU-Kommission stellt wohl am 15. Dezember Vorgaben für Internet-Riesen vor. VW-Chef Diess rechnet mit marktreifen Roboterautos ab 2025.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex verbuchte am Montag Abschläge.
Der DAX eröffnete die Sitzung im Minus und verweilte auch anschließend in der Verlustzone. Am Ende des Handelstags standen Abschläge von 0,21 Prozent auf 13.271,00 Stellen auf der DAX-Tafel. Der TecDAX zeigte sich nach einer schwachen Eröffnung leicht im Plus und schloss 0,19 Prozent stärker bei 3.123,55 Punkten.
Die Blicke der Marktteilnehmer richteten sich auf die laufenden Brexit-Verhandlungen, mögliche Verschärfungen des Lockdowns in Deutschland und den starken Euro, der dem DAX bereits in der vergangenen Woche die Kraft nahm.
Die deutsche Produktion stieg im Oktober außerdem stärker als erwartet und die Konjunkturerwartungen für die deutsche Wirtschaft befinden sich auf einem Allzeithoch.
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An den europäischen Börsen dominierten am Montag die Bären.
Der EuroSTOXX 50 bewegte sich in der Verlustzone, nachdem er bereits im Minus gestartet war. Zum Handelsende wies er Abgaben in Höhe von 0,32 Prozent auf 3.528,02 Stellen aus.
Die deutsche Produktion stieg im Oktober stärker als erwartet und die Konjunkturerwartungen für die deutsche Wirtschaft befinden sich derzeit auf einem Allzeithoch. Anleger warteten zudem bereits auf die Sitzung der EZB am Donnerstag.
Im Fokus der Marktteilnehmer blieb daneben auch weiterhin die weitere Entwicklung rund um die Corona-Pandemie.
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Anleger an der Wall Street waren sich zum Wochenstart nicht einig.
Der Dow Jones startete zunächst kaum verändert, schaffte im Verlauf bei 30.233,03 Punkten später aber ein neues Rekordhoch, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Am Ende schloss das Börsenbarometer 0,50 Prozent schwächer bei 30.065,78 Zählern. Der NASDAQ Composite konnte bei 12.536,23 Punkten ebenfalls ein neues Rekordhoch erreichen und verteidigte die Gewinnzone bis zum Handelsende. Mit einem Aufschlag von 0,45 Prozent ging es bei 12.519,95 Zählern in den Feierabend.
Zu Beginn der neuen Handelswoche belasteten in den USA erneut Sorgen bezüglich der Corona-Pandemie. So verzeichnet das Land bereits den dritten Tag in Folge ein neues Rekordhoch bei den Infektionszahlen. Auch die Zahl der Corona-Toten erhöht sich deutlich. "Für die US-Wachstumsaussichten spielt ein Impfstoff während der aktuellen dritten Corona-Welle keine große Rolle", zitiert Dow Jones Newswires Marktstratege James McCormick von NatWest Markets. "Kurzfristig zeigen die Wachstumsperspektiven ganz klar nach unten."
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Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag mit negativen Vorzeichen.
Der japanische Leitindex Nikkei gab letztlich um 0,76 Prozent auf 26.547,44 Punkte nach.
Der Shanghai Composite tendierte 0,81 Prozent leichter bei 3.416,60 Zählern. In Hongkong ging es für den Hang Seng 1,23 Prozent auf 26.506,85 Indexeinheiten runter.
Während die Wall Street mit ihren neuen Rekorden der vergangenen Woche für Kaufgründe sorgte, belastete die Sorge vor erneuten Spannungen zwischen den USA und China. Einige Händler zeigten sich daher zuversichtlich, dass die guten Vorgaben aus den USA den Kursen wieder Auftrieb verleihen, während andere davon ausgingen, dass zunächst Konsolidierung angesagt sei, da für neue Gewinne weitere Impulse nötig seien.
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