Erholungsstopp

Rally-Pause im Chemiesektor: Aktien von BASF und WACKER CHEMIE und Co. unter Verkaufsdruck

01.04.26 16:43 Uhr

Kursrücksetzer nach Gewinnen: Aktien von BASF und WACKER CHEMIE und Co. büßen Rally-Gewinne ein. | finanzen.net

Aktien aus dem Chemiesektor können am Mittwoch der marktbreiten Erholung nicht folgen.

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Aktien

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Gerade deutsche Werte wie BASF zollten weiter ihrem Anstieg vergangener Tage Tribut, während Experten die deutliche Erholung des Gesamtmarktes mit Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges begründeten. Davon angetrieben stand der DAX zur Wochenmitte klar im Plus.

Die BASF-Titel büßten via XETRA hingegen zuletzt 2,44 Prozent auf 51,12 Euro ein und knüpften damit an ihre Vortagsverluste an. Seit ihrem Zwischentief vom 23. März hatten sie binnen einer Woche um bis zu 18 Prozent zugelegt, am Vortag aber schon etwas nachgegeben. Neben BASF gaben auch LANXESS mit 3 Prozent auf 18,09 Euro nach, Evonik-Titel verloren 1,43 Prozent auf 16,51 Euro, WACKER CHEMIE sank um 1,31 Prozent auf 83,00 Euro und Brenntag sprang nach anfänglichen Verlusten um 0,24 Prozent an auf 57,42 Euro. Die Kursverluste folgten auf ihren zuletzt guten Lauf. Am Mittwoch gehörten sie mit Kursverlusten zwischen 0,8 und 2,7 Prozent zu den wenigen Verlierern am deutschen Aktienmarkt.

Chemiewerte waren in der Frühphase des Krieges zunächst stark belastet worden, zeigten sich aber dann angetrieben von der Annahme, dass europäische Anbieter von steigenden Preisen profitieren können. Vor diesem Hintergrund hatte der Branchenindex Stoxx Europe 600 Chemicals seit dem 23. März in der Spitze auch mehr als zehn Prozent gewonnen.

Laut dem UBS-Analysten Geoff Haire werden höhere Kosten in der Branche derzeit mit steigenden Chemikalien-Preisen ausgeglichen. Zu einer Zeit, als die Branchenrally an ihren Höhepunkt gelangte, warnte er aber schon am Montag davor, dass der Effekt von kurzer Dauer sein könnte, weil Preisanstiege perspektivisch auch zu geringeren Absatzmengen führen könnten.

/tih/edh/men

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: BASF, BASF SE

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