Dow schließt stabil -- DAX letztlich über 25.000-Punkte-Marke -- Bayer erhält US-Freigabe für Stryax -- Rüstungsaktien, DroneShield, Novo Nordisk, Siemens Energy, TUI, SAP, Stellantis, Micron im Fokus
KI-Firmen setzen auf Super-Bowl-Werbung. DSM-Firmenich will Geschäft mit Tierernährung verkaufen. Dauerkrisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden Euro. Commerzbank-Aktie: UniCredit treibt Bankenerholung an. Mercedes-Chef warnt vor politischem Rechtsruck. Deutsche Bank: Fehler im Umgang mit Epstein eingeräumt. BYD erhöht Tempo bei Expansion in Deutschland.
Marktentwicklung
Die Stabilisierung des deutschen Leitindex setzte sich zum Wochenstart fort.
So eröffnete der DAX bereits höher, hatte im Verlauf aber ein kleines Mittagstief. Am Nachmittag änderte das Börsenbarometer wieder seinen Kurs, legte kräftig zu und übersprang dabei die wichtige Marke von 25.000 Punkten. Sein Schlussstand: 25.014,87 Punkte (+1,19 Prozent).
Der TecDAX bewegte sich hingegen lange nahe der Nulllinie, nachdem er moderat fester gestartet war. Letztlich verabschiedet er sich mit einem kleinen Plus von 0,25 Prozent bei 3.628,65 Zählern in den Feierabend.
Mit den internationalen Börsen im Rücken knüpfte der DAX damit an seine Freitagserholung an und übersprang die psychologisch wichtige Marke bei 25.000 Punkten kurz vor Börsenschluss. Noch am Donnerstag hatte er mit 24.272 Punkten dicht an seinem Jahrestief gestanden.
"Der DAX befindet sich mitten in einer technischen Erholung, und es muss sich erst noch zeigen, ob die Arbeitsmarktdaten am Mittwoch und die Inflationszahlen am Freitag aus den USA ausreichen, um den Widerstand bei 25.000 Punkten nach oben zu durchbrechen", schrieb am Morgen Experte Jochen Stanzl von der Consors Bank.
Die Vorgaben aus den USA und Asien waren am Montag, vor den frischen geldpolitischen Signalen, die im Wochenverlauf erwartet werden, positiv.
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Die europäischen Börsen tendierten am Montag zu Gewinnen.
So startete der EURO STOXX 50 bereits in der Gewinnzone und bewegte sich auch weiterhin im Plus. Am Nachmittag legte das Börsenbarometer weiter zu. Letztlich schließt das Börsenbarometer mit Gewinnen von 0,97 Prozent bei 6.056,48 Punkten.
Rückenwind lieferten dabei freundliche Vorgaben aus den USA und Asien.
"Risk on" hieß es zum Wochenschluss an der Wall Street. Der Dow Jones kletterte dort über 50.000 Punkte, was US-Präsident Donald Trump nicht entging. Dieser feierte diesen Meilenstein in seiner zweiten Amtszeit. Trump warf auch gleich sein eigenes Kursziel in den Ring: 100.000 Punkte im Dow bis zum Ende seiner Amtszeit (Januar 2029). Geht es nach Pepperstone-Marktstratege Michael Brown, unterstreicht dieser Post die Existenz eines "Presidential Put", der Risikoanlagen nach unten absichert.
Die aktuellen US-Daten stünden für ein Goldilocks-Szenario. Die Kombination aus steigendem Vertrauen und sinkenden Inflationserwartungen (Daten zum US-Verbrauchervertrauen) sei das Idealszenario für Aktien.
In Asien erreichte derweil der Nikkei-Index ein Allzeithoch.
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Nach der Rekordfahrt vor dem Wochenende ging der Wall Street am Montag die Puste aus.
Nach einem negativen Start konnte der Dow Jones im frühen Handel bei 50.219 Punkten erneut ein Rekordhoch markieren. Doch im Anschluss gab der US-Leitindex die Gewinne fast vollständig wieder ab und schloss mit nur einem kleinen Zuwachs von 0,04 Prozent bei 50.135,87 Punkten.
Der NASDAQ Composite drehte ebenfalls ins Plus, zog im Handelsverlauf aber ordentlich an und beendete die Sitzung 0,90 Prozent stärker bei 23.238,67 Stellen.
"Wochenlang mäanderte das US-Index-Flaggschiff Dow Jones unterhalb der magischen Marke von 50.000 Punkten seitwärts, blieb aber immer in Schlagdistanz zu einem Ausbruch. Der ist am Freitag endlich gelungen", schrieb Analyst Ronald Gehrt vom Broker Lynx. Nun seien die kommenden Tage entscheidend.
Zum Wochenstart war die Nachrichtenlage dünn: Weder wichtige Konjunkturdaten noch große Quartalszahlen standen an. Später rücken jedoch Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten in den Fokus.
Die wichtigsten Märkte in Fernost wiesen am Montag grüne Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 3,89 Prozent bei 56.363,94 Punkten. Im Handelsverlauf konnte sogar ein neues Allzeithoch erreicht werden.
Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite bis Handelsende um 1,41 Prozent auf 4.123,09 Zähler.
Der Hang Seng legte unterdessen 1,76 Prozent auf 27.027,16 Zähler zu.
In Japan sorgte der klare Sieg der Regierungspartei LDP unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in der vorgezogenen Parlamentsneuwahl für Hausse-Stimmung. Takaichi gilt als Befürworterin höherer staatlicher Ausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur und präferiert zugleich eine lockere Geldpolitik.
Auch an den anderen Börsen der Region ging es steil nach oben, nachdem es am Freitag an der Wall Street zum Ende zu einer kräftigen Erholung gekommen war, angeführt von Technologiewerten, insbesondere solchen mit KI-Fantasie.
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