Hapag-Lloyd-Aktie trotzdem fester: Gewinn bricht nach schwächeren Frachtraten ein

Sinkende Frachtraten und höhere Kosten drücken den Gewinn von Hapag-Lloyd, während die Transportmenge weiter steigt.
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Die nach Transportmenge größte deutsche Containerreederei Hapag-Lloyd hat im Geschäftsjahr 2025 auch wegen gesunkener Preise einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen hervor, die das Hamburger Unternehmen veröffentlicht hat.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag demnach vorläufig bei einer Milliarde Euro - und damit am oberen Ende der angepassten jüngsten Prognose. 2024 hatte der Wert noch bei 2,6 Milliarden Euro gelegen.
Mehr Container transportiert
Außer den gesunkenen Preisen, den sogenannten Frachtraten, haben auch höhere Kosten das Unternehmen belastet. Unter anderem hat die Allianz mit der Reederei Maersk Anlaufkosten verursacht. Die Allianz Gemini besteht seit Februar 2025.
Die Transportmenge stieg vorläufig von 12,5 auf 13,5 Millionen Standardcontainer. Das Unternehmen erklärte die Zunahme mit dem Wachstum des Welthandels und mit der Gemini-Allianz. Der Umsatz fiel vorläufig wegen des Preisrückgangs um 0,5 Milliarden Euro auf 18,6 Milliarden Euro.
Das Nettoergebnis ist in den vorläufigen Zahlen nicht enthalten. Hapag-Lloyd veröffentlicht den Geschäftsbericht und die testierten Zahlen nach Ankündigung am 26. März.
Hapag-Lloyd wagt Rückkehr ins Rote Meer
Gegen Anfang des Monats hatte Hapag-Lloyd angekündigt, nach mehr als zwei Jahren wieder mit einem Dienst das Rote Meer zu durchfahren. Schiffe fahren dabei unter dem Schutz von Marineeinheiten. Die Fahrten waren ursprünglich wegen der Angriffe der Huthi-Miliz eingestellt worden.
Hapag-Lloyd verfügt über eine Flotte von mehr als 300 Containerschiffen. In dem Segment Linienschifffahrt sind demnach 14.000 Mitarbeiter tätig. Weiter ist das Unternehmen an mehr als 20 Containerterminals beteiligt. In dem dazugehörigen Segment arbeiten mehr als 3.000 Mitarbeiter.
Zeitweise gewinnt die Hapag-LLoyd-Aktie via XETRA 2,42 Prozent auf 122,70 Euro.
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HAMBURG (dpa-AFX)
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