DAX schließt im Plus -- US-Börsen mit Gewinnen -- Banken-Beben: UniCredit will Commerzbank offiziell -- Rüstung, Siemens Energy, NVIDIA, TUI, Micron, Exxon, Shell, BP & Co. im Fokus
Public Storage plant Milliarden-Übernahme von National Storage Affiliates. Scotiabank skeptisch: Aktien von K+S & Co. geben Rallygewinne ab. Airbus hat Bestellung für A350F-Frachtmaschinen erhalten. IEA setzt auf schnelle Beruhigung der Märkte: Größte Versorgungsstörung der Geschichte. SAP-Aktie: Analysten bekräftigen positive Aussichten. Bayer: Finerenon überzeugt in Studie zu chronischer Nierenerkrankung - UBS hebt Kursziel.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt verbuchte zum Wochenstart Gewinne.
So eröffnete der DAX die Sitzung am Montag etwas fester und rutschte im Verlauf in die Verlustzone. Gegen Mittag drehte das Börsenbarometer jedoch wieder ins Plus und baute seine Gewinne anschließend aus. Von seinem Tageshoch bei 23.699,50 Punkten kam der deutsche Leitindex zwar bis zum Handelsende etwas zurück, dennoch ging er 0,50 Prozent höher bei 23.564,01 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX ging ebenfalls mit einem kleinen Plus in den Handel und rutschte im Anschluss ins Minus. Im Verlauf schwankte er zwischen Gewinn- und Verlustzone, präsentierte sich letztlich aber 0,44 Prozent schwächer bei 3.558,57 Zählern.
Der DAX zeigte sich am elften Handelstag seit Beginn des Iran-Kriegs stärker. Vor einer Woche hatte ein Ölpreissprung auf fast 120 US-Dollar je Barrel Brent den Index noch auf 22.927 Punkte gedrückt. Nun nahmen die Märkte mit Erleichterung auf, dass die Ölpreise zum Wochenstart wieder etwas nachgaben. "Die Anleger setzen auf eine Intervention der USA an den Energiemärkten", zitiert dpa-AFX Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Market.
Unternehmensseitig rückte unter anderem die Commerzbank in den Fokus. Die italienische Großbank UniCredit hat ein offizielles Angebot zur Übernahme vorgelegt.
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Europas Börsen präsentierten sich am Montag freundlich.
Der EURO STOXX 50 startete den Handelstag mit einem kleinen Minus und rutschte zunächst tiefer in die Verlustzone. Im Verlauf drehte er jedoch ins Plus und beendete die Sitzung schließlich 0,39 Prozent höher bei 5.739,01 Punkten.
Im Fokus blieben der Nahost-Konflikt und die Ölpreise. Für etwas Entspannung sorgte die Meldung, dass zwei LNG-Tanker die Straße von Hormus passieren konnten.
Die USA drängen Verbündete zur Unterstützung beim Schutz der wichtigen Route. Ob eine mögliche Koalition die Passage dauerhaft sichern kann, sei jedoch unklar, sagte Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners laut dpa-AFX. Daneben stützten positive Wirtschaftsdaten aus China die Märkte etwas.
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Die US-Börsen legten zum Start in die neue Woche zu.
Der Dow Jones beendete den ersten Handelstag der Woche mit einem Plus von 0,83 Prozent bei 46.946,28 Punkten.
Der NASDAQ Composite schloss daneben 1,22 Prozent höher bei 22.374,18 Zählern.
Entscheidend bleibt die Entwicklung im Iran-Krieg, dessen Ende weiterhin nicht absehbar ist. Unterstützung könnte der Vorstoß von US-Präsident Donald Trump bringen, andere Staaten zum Geleitschutz für Schiffe in der Straße von Hormus aufzurufen.
Die faktische Blockade der wichtigen Ölroute hatte zuletzt die Sorge vor Versorgungsengpässen geschürt und die Ölpreise stark steigen lassen. Zwar wurden strategische Reserven freigegeben, doch beschädigte Infrastruktur in der Region könnte die Ölversorgung noch länger belasten.
Die Börsen in Fernost wiesen am Montag unterschiedliche Vorzeichen aus.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,13 Prozent auf 53.751,15 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite daneben 0,26 Prozent tiefer bei 4.084,79 Zählern.
Für den Hang Seng ging es hingegen 1,45 Prozent auf 25.834,02 Indexpunkte nach oben.
Die zuvor schwächelnden asiatischen Börsen tendierten am Montag überwiegend uneinheitlich. Für etwas Entlastung sorgte die Stabilisierung der Ölpreise. Insgesamt bleibe die Stimmung an den Märkten jedoch angespannt, erklärte Charu Chanana, Chef-Anlagestratege bei Saxo Markets.
Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte am Wochenende Details zur Freigabe strategischer Ölreserven wegen des Iran-Kriegs veröffentlicht. Für stabile Lieferungen sei jedoch entscheidend, dass der Schiffsverkehr wieder durch die Straße von Hormus laufen könne. Hinweise auf eine Wiederöffnung könnten die Märkte laut Chanana stützen, doch wegen anhaltender Angriffe und schwacher Diplomatie bleibt er skeptisch.
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