Top-ETFs 2026 im Blick: Mit diesen Trends könnten Anleger profitieren

Zwischen geopolitischen Spannungen, KI-Boom und Konjunkturrisiken wird 2026 für Anleger spannend - mit ETFs könnten sich Chancen gezielt nutzen lassen.
Werte in diesem Artikel
• Geopolitische Spannungen treiben die Nachfrage nach Gold und Rüstungs-ETFs an
• Die KI-Rally erfasst immer mehr Branchen und bleibt ein starker Wachstumstreiber
• Ein möglicher wirtschaftlicher Abschwung in den USA erhöht das US-Risiko
Das Jahr 2026 begann turbulent: Laut Handelsblatt könnten im Jahr 2026 drei Szenarien die Finanzmärkte prägen - zunehmende geopolitische Spannungen, die fortschreitende KI-Rally und ein möglicher Konjunktureinbruch in den USA.
Gold-ETFs
Bei zunehmenden geopolitischen Spannungen rückt Gold verstärkt in den Fokus, weil es als krisenresistent gilt. Um von der Goldpreis-Rally zu profitieren können Anleger in Exchange Traded Commodities investieren, heißt es. ETCs wie beispielsweise der EUWAX Gold 2 bilden physisches Gold ab, ermöglichen eine tatsächliche Auslieferung des Edelmetalls und bringen Steuer- und Gebührenvorteile mit sich. Alternativ können Anleger auch auf Goldminen-ETFs wie den der UBS setzen, die potenziell höhere Gewinne, aber auch stärkere Schwankungen bieten, heißt es weiter.
Verteidigungs- und Schlüsselindustrien im Fokus geopolitischer Spannungen
Angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen rücken Rüstungsaktien und die Verteidigungsbranche immer mehr in den Fokus von Anlegern, da sie als aussichtsreiches Wachstumssegment gelten und somit Anlegern langfristig attraktive Chancen bieten könnten. Demnach reagiert der WisdomTree Europe Defence ETF stark auf geopolitische Nachrichten und vereint unter anderem europäische Verteidigungsfirmen wie Thales, BAE Systems und Rheinmetall.
Eine weitere Investitionsmöglichkeit stellt laut dem Handelsblatt der Amundi European Strategic Autonomy ETF dar, welcher in über 200 Unternehmen aus wirtschaftlichen Schlüsselindustrien - von Energie und Netzinfrastruktur über Halbleiterproduktion und Software bis hin zum Pharmasektor investiert. Anleger, die bereit sind, etwas mehr Risiko einzugehen, können zudem auf seltene Erden setzen - ein Rohstoff, der insbesondere in der High-Tech- und Verteidigungsindustrie gefragt ist. Anleger können über spezialisierte ETFs in diesen Bereich investieren, berichtet das Portal weiter. Der WisdomTree Strategic Metals and Rare Earths Miners ETF etwa investiert in Firmen, die Rohstoffe abbauen, verarbeiten oder erschließen und eröffnet so einen direkten Zugang zu diesem dynamischen Marktsegment.
Unter Berufung auf Aussagen von Chris Iggo, Anlagestratege beim Vermögensverwalter AXA, heißt es, der Zugang zu seltenen Erden und IT-Bauteilen, insbesondere Halbleitern, sei entscheidend für diejenigen, die in der globalen Wirtschaft eine führende Rolle übernehmen wollen.
Künstliche Intelligenz und Halbleiter
Künstliche Intelligenz breitet sich rasant in immer mehr Unternehmensbereichen aus und treibt Investitionen auf Rekordniveaus. Das Wachstumspotenzial ist enorm - gleichzeitig ist unklar, ob eine mögliche KI-Blase platzen, sich der Markt langfristig stabilisieren oder ob die aktuelle Dynamik die Branche grundlegend verändern wird.
In den letzten zwei Jahren bestimmten vor allem die "Mag 7" den US-Markt - dazu gehören die US-Unternehmen Alphabet, Amazon, Apple,Meta, Microsoft, NVIDIA und Tesla. Unabhängig davon, ob die "Mag 7" künftig hoch bewertet werden oder nicht, könnten ihre KI-Dienstleistungen das Wachstum der übrigen S&P 500-Unternehmen weiter antreiben - Anleger können an dieser Entwicklung über ETFs auf den gleichgewichteten S&P 500 partizipieren, beispielsweise über den Xtrackers S&P 500 Equal Weight ETF 1C von der DWS, wie es weiter heißt.
Auch Investitionen in Halbleiter-ETFs, wie beispielsweise den iShares MSCI Global Semiconductors ETF von BlackRock ermöglichen dabei eine Beteiligung am Wachstum der Branche.
Das Handelsblatt berichtet außerdem, dass die UBS Anlegern empfiehlt, das gesamte KI-Ökosystem im Blick zu behalten und so auch in ETFs investieren zu könnten, die vom steigenden Bedarf erneuerbarer Energien profitieren - so auch der iShares Global Clean Energy Transition ETF von BlackRock.
ETFs um das US-Risiko zu minimieren
Politische Unsicherheiten und teure Aktien machen US-Investments riskant. Demnach gibt es aber auch für diesen Fall verschiedene ETFs, die von dieser Entwicklung profitieren könnten: ETFs wie der Xtrackers MSCI World ex USA ETF 1C von DWS oder der Amundi Core MSCI Emerging Markets Swap ETF ermöglichen eine breite Streuung außerhalb der USA.
Der MSCI World ex USA Index bildet, laut MSCI, große und mittelgroße Unternehmen aus 22 Industrieländern außerhalb der USA ab, während der MSCI Emerging Markets Index die wichtigsten großen und mittelgroßen Unternehmen aus Schwellenländern umfasst. Beide decken den Großteil der frei handelbaren Marktkapitalisierung ihrer Länder ab und bieten so einen umfassenden Überblick über die internationalen Aktienmärkte außerhalb der USA.
Aktien, die besonders von einer stärkeren inländischen Nachfrage profitieren, könnten für Anleger auch interessant sein. Solche Unternehmen finden sich beispielsweise im deutschen Nebenwerteindex MDAX. Eine Möglichkeit zur breiten Streuung könnte etwa der Invesco MDAX ETF bieten, so das Handelsblatt weiter.
ETFs auf Gold, seltene Erden, Rüstung, KI, Halbleiter oder globale Indizes könnten Anlegern die Möglichkeit bieten, Chancen aus verschiedenen Märkten und Branchen gezielt zu nutzen, Risiken breiter zu streuen und von den wichtigsten Trends 2026 zu profitieren - eine Garantie für Erfolg gibt es jedoch nicht.
Redaktion finanzen.net
Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
Übrigens: Alphabet A (ex Google) und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!
Ausgewählte Hebelprodukte auf Alphabet A (ex Google)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Alphabet A (ex Google)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
Weitere News
Bildquellen: Imagentle / Shutterstock.com, Lim Yong Hian / Shutterstock.com
Nachrichten zu Rheinmetall AG
Analysen zu Rheinmetall AG
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 01.04.2026 | Rheinmetall Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 19.03.2026 | Rheinmetall Overweight | Barclays Capital | |
| 17.03.2026 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 13.03.2026 | Rheinmetall Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 12.03.2026 | Rheinmetall Hold | Warburg Research |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 01.04.2026 | Rheinmetall Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 19.03.2026 | Rheinmetall Overweight | Barclays Capital | |
| 17.03.2026 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 13.03.2026 | Rheinmetall Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 12.03.2026 | Rheinmetall Kaufen | DZ BANK |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 12.03.2026 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 11.02.2026 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 24.11.2025 | Rheinmetall Market-Perform | Bernstein Research | |
| 19.11.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
| 19.11.2025 | Rheinmetall Market-Perform | Bernstein Research |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 14.06.2019 | Rheinmetall Reduce | Oddo BHF | |
| 25.01.2017 | Rheinmetall Sell | Deutsche Bank AG | |
| 06.11.2015 | Rheinmetall Sell | S&P Capital IQ | |
| 12.08.2015 | Rheinmetall Sell | S&P Capital IQ | |
| 01.06.2015 | Rheinmetall verkaufen | Credit Suisse Group |
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Rheinmetall AG nach folgenden Kriterien zu filtern.
Alle: Alle Empfehlungen