DAX beendet Handel knapp im Minus -- US-Börsen uneinheitlich -- ON Semi: Gewinneinbruch -- TUI bestätigt Ausblick -- Apple, Novo Nordisk, Goodyear, SAP, BASF, BYD, DroneShield, Alphabet, TSMC im Fokus
Ferrari übertrifft Gewinnerwartungen. Commerzbank erhöht Dividende deutlich. Spotify verbessert Quartalsergebnis deutlich. Etappensieg für WhatsApp vor EuGH. BP streicht Aktienrückkäufe. RWE meldet Erfolg bei britischer Erneuerbaren-Auktion. TeamViewer mit vorsichtigem Ausblick für 2026. Talanx erzielt Rekordgewinn in 2025. Bernstein sieht Kaufchance bei Rheinmetall.
Marktentwicklung
Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger am Dienstag zurück.
So eröffnete der DAX mit einem kleinen Minus, konnte sich anschließend aber verbesserten und bewegte sich dann nahe der Nulllinie. Am Nachmittag fiel er erneut zurück und beendete den Tag 0,11 Prozent tiefer bei 24.987,85 Punkten.
Auch der TecDAX reduzierte sich anfänglich. Im weiteren Verlauf wechselte das Börsenbarometer zwischen leichten Abschlägen und einer stabilen Entwicklung, konnte sich am Nachmittag jedoch ins Plus absetzen. Sein Schlussstand: 3.653,51 Zähler (+0,5 Prozent).
Zu Wochenbeginn war der deutsche Leitindex im späten Handel über die Tausendermarke gestiegen, doch diese blieb am Dienstag auf der Kippe. Eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar gelang nicht.
Aus blieb am Dienstag der internationale Rückenwind, denn nach dem europäischen Handelsende ging den US-Indizes etwas der Schwung aus, der den DAX am Montag im Nachmittagshandel noch mitgetragen hatte. Am Markt hieß es laut dpa, dass die Anleger am Tag vor dem US-Arbeitsmarktbericht zunächst eine kleine Warteschleife fliegen würden.
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Die europäischen Börsen tendierten am Dienstag leicht abwärts.
So startete der EURO STOXX 50 moderat im Plus und pendelte anschließend in einer engen Range um die Nulllinie. Am Nachmittag ging es dann auf negatives Terrain, wo er 0,16 Prozent niedriger bei 6.049,59 Stellen schloss.
Die Berichtssaison ist auf beiden Seiten des Atlantiks bislang recht positiv verlaufen und die KI-induzierte Korrektur bei Technologieaktien scheint zunächst ausgelaufen.
Vor dem verschobenen US-Arbeitsmarktbericht am Mittwoch kam es zu keinen größeren Bewegungen.
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Anleger an der Wall Street zeigten sich am Dienstag unentschlossen.
Der Dow Jones legte im Handelstag leicht zu und ging mit einem Plus von 0,10 Prozent bei 50.188,07 Punkten in den Feierabend. Im frühen Handel hatte der Leitindex bei 50.513 Punkten noch ein neues Rekordhoch markiert.
Der NASDAQ Composite konnte seine Gewinne unterdessen nicht verteidigen und schloss mit einem Abschlag von 0,59 Prozent bei 23.102,47 Zählern.
Im Fokus der Anleger standen zahlreiche Konjunkturdaten, allen voran die Einzelhandelsumsätze, da der private Konsum rund zwei Drittel zur Wirtschaftsleistung der USA beiträgt. Im Dezember verharrten die Einzelhandelsumsätze auf dem Vormonatsniveau, während Ökonomen mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent gerechnet hatten. Die Importpreise stiegen im Dezember leicht an, obwohl eine Stagnation erwartet worden war. Der Arbeitskostenindex legte im vierten Quartal 2025 weniger stark zu als prognostiziert. Angesichts des anstehenden offiziellen Arbeitsmarktberichts für Januar am Mittwoch sowie der Verbraucherpreisdaten für Januar am Freitag positionierten sich die Marktteilnehmer jedoch eher zurückhaltend.
Die wichtigsten Märkte in Fernost wiesen am Montag grüne Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 2,28 Prozent bei 57.650,54 Punkten. Im Handelsverlauf konnte erneut ein neues Allzeithoch erreicht werden.
Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 0,13 Prozent auf 4.128,38 Zähler.
Der Hang Seng zog unterdessen um 0,58 Prozent auf 27.183,15 Zähler an.
In der Breite sorgte die freundliche Tendenz an der Wall Street vom Vortag für Rückenwind. Klarer Favorit ist die Börse in Tokio, wo der Nikkei-225 nach dem klaren Wahlsieg der Regierungspartei LDP am Wochenende erneut stark zulegte. Im Handel ist vom sogenannten "Takaichi-Trade" die Rede. Die als unternehmensfreundlich und sehr populär geltende Ministerpräsidentin Sanae Takaichi dürfte auf höhere Staatsausgaben und eine lockere Geldpolitik zur Ankurbelung der Konjunktur setzen, so die Spekulation der Börsianer.
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