Goldpreis: Nach Absacker unter die Marke von 1.800 Dollar stabil

Während Aktien, Rohstoffe und Kryptowährungen einbrachen, präsentierte sich der Dollar relativ stark. Dies erwies sich als der Hauptgrund für die jüngste Kursschwäche bei Gold.
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von Jörg Bernhard
So kletterte der Dollarindex auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren, was den Goldpreis auf den niedrigsten Wert seit Oktober zurückfallen ließ. Auf dem stark reduzierten Niveau zeigte sich das gelbe Edelmetall im frühen Mittwochshandel jedoch stabil. Mit Spannung warten die Marktakteure nun auf das anstehende Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung (20.00 Uhr). Je "falkenhafter" die Stimmung unter den US-Notenbankern damals war, desto größer die Gefahr einer weiteren Goldpreisschwäche. In den kommenden Handelstagen dürften sich die Investoren aber auch für die anstehende Datenflut zum US-Arbeitsmarkt stark interessieren. Rezessionsängste haben in den vergangenen Tagen spürbar zugenommen.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,10 auf 1.765,00 Dollar pro Feinunze.

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Nach dem gestrigen Einbruch der Ölpreise, welcher die US-Sorte WTI erstmals seit April zeitweise unter die Marke von 100 Dollar fallen ließ, vollzog der fossile Energieträger im frühen Mittwochshandel eine technische Korrektur. Aktuell bereitet die angespannte Versorgungslage wieder mehr Kopfzerbrechen. Für erhöhte Aufmerksamkeit dürfte nun der Wochenbericht des American Petroleum Institute sorgen, dessen Veröffentlichung für 22.30 Uhr vorgesehen ist und die Tendenz für den morgigen Handelstag maßgeblich beeinflussen könnte. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich die gelagerten Ölmengen um 1,1 Millionen Barrel reduziert haben.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,83 auf 100,33 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,45 auf 104,22 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.net
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