Goldpreis: Hochspannung vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten

Vor der Bekanntgabe wichtiger US-Arbeitsmarktdaten verharrt der Goldpreis nur unwesentlich unter seinem Rekordhoch.
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von Jörg Bernhard
Damit steuert die globale Krisenwährung auf den fünften Wochengewinn in Folge zu. Donald Trumps Zölle provoziert Gegenmaßnahmen der betroffenen Staaten und gefährdet den gesamten globalen Handel. Da Edelmetalle von den Zöllen ausgenommen seien, gab es zumindest in diesem Punkt eine leichte Entspannung an den Goldmärkten. Der starke Aufwärtstrend bleibt aber nach wie vor intakt. Für ein hohes Maß an Spannung sorgt nun die für den Nachmittag anberaumte Veröffentlichung wichtiger Daten vom US-Arbeitsmarkt. Um 14.30 Uhr steht der Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums für März zur Bekanntgabe an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate bei 4,1 Prozent verharren und die Zahl neu geschaffener Stellen von 151.000 auf 135.000 gesunken sein.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 6,40 auf 3.128,10 Dollar pro Feinunze.

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Trotz des gestrigen Absackers um sieben Prozent setzt der Ölpreis im frühen Freitagshandel seine Talfahrt fort und reagiert damit auf die von US-Präsident Trump generierte Unsicherheit hinsichtlich der Perspektiven der Weltkonjunktur. Zusätzlich belastet wurde der Preis durch anhaltenden Druck infolge der Produktionsausweitung der OPEC+. Acht zentrale OPEC+-Mitglieder einigten sich darauf, die Förderung im kommenden Monat um 411.000 Barrel pro Tag zu erhöhen - deutlich mehr als die erwarteten 140.000 und schneller als ursprünglich geplant. Dies verstärkte die bereits vorhandene Verunsicherung an den Ölmärkten. Sollten die für den Nachmittag angekündigten US-Arbeitsmarktdaten schwächer als erwartet ausfallen, droht dem fossilen Energieträger weiteres Ungemach.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,62 auf 66,33 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,62 auf 69,52 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.net
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