Gold: Risikoaversion sorgt für Mini-Comeback

Schwache US-Konjunkturdaten haben dem Goldpreis am gestrigen Montag zu einem leichten Comeback verholfen.
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von Jörg Bernhard
Weil sich Aktien, Renditen und der Dollar nach unten bewegten, ging es mit dem gelben Edelmetall spürbar nach oben. Die Ankündigung Trumps, auf brasilianischen und argentinischen Stahl Sonderzölle zu erheben, erinnerte die Investoren daran, dass die weltwirtschaftliche Lage derzeit keinen sonderlich stabilen Eindruck hinterlässt. In den USA drückten unter anderem die rückläufigen Bauausgaben auf die Stimmung. Das Minus in Höhe von 0,8 Prozent stellte den stärksten Rückgang seit Juni dar. Enttäuscht hat aber auch der ISM-Einkaufsmanagerindex, der mit 48,1 Punkten eine anhaltende wirtschaftliche Schwächephase anzeigt.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 2,50 auf 1.466,70 Dollar pro Feinunze.

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Am Donnerstag und Freitag treffen sich die OPEC-Staaten und andere wichtige Ölförderländer, um die künftige Förderpolitik zu beschließen. Laut Medienberichten soll Saudi-Arabien aufgrund des IPO der staatseigenen Saudi-Aramco ein starkes Interesse an einer Ausdehnung der Förderkürzung von 1,2 Millionen auf 1,6 Millionen Barrel haben. Auf kurze Sicht dürften sich die Akteure an den Ölmärkten aber auch für den Wochenbericht des American Petroleum Institute stark interessieren, dessen Veröffentlichung für 22.30 Uhr vorgesehen ist. Laut einer Umfrage unter Analysten wird im Durchschnitt mit einem Rückgang um 1,8 Millionen Barrel gerechnet.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,25 auf 56,21 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,17 auf 61,09 Dollar anzog.
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