DAX geht deutlich tiefer ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- Wirecard-Aktie tiefrot: Neuer Skandal um dubiose Trading-Seiten -- US-Klage gegen Monsanto -- CANCOM, LVMH im Fokus
TOM TAILOR bekommt Probleme beim Bonita-Verkauf. BMW-, VW-, Daimler-, Continental-Aktien verlieren: Handelskrieg drückt erneut auf Autosektor. Dell wächst dank Service-Geschäft. Uber macht Mega-Verlust. GAP-Aktie bricht ein: GAP kann mit Kapuzenpullis nicht mehr punkten. United Internet will anderen Aufsichtsrat bei Tele Columbus.
Marktentwicklung
Am deutschen Aktienmarkt ging es am Freitag erneut kräftig abwärts.
Der DAX 30 präsentierte sich bereits zum Handelsstart mit einem Abschlag und blieb weiterhin auf rotem Terrain. Letztendlich verabschiedete er sich 1,47 Prozent schwächer mit 11.726,84 Punkten ins Wochenende, nachdem er zwischenzeitlich auf ein Tief seit Anfang April gefallen war. Auch der Techwerteindex TecDAX eröffnete tiefer und baute seine Verluste zunächst weiter aus - er verlor zeitweise sogar über drei Prozent. Bis Börsenschluss konnte er sich wieder etwas erholen und schloss 2,13 Prozent schwächer bei 2.748,48 Zählern.
Neue Nachrichten vom Handelsstreit dämpften die Stimmung. China droht mit der Erhöhung von Zöllen auf US-Waren sowie einer Einschränkung der Lieferung der Seltenen Erden an die USA. Währenddessen hat US-Präsident Donald Trump Strafzölle für Mexiko angekündigt. "Es scheint, als wären aus Sicht des Präsidenten der USA Strafzölle das Allheilmittel für sämtliche Probleme", erklärte Analyst Timo Emden von Emden-Research. Anleger wollten sich nun in erster Linie in Sicherheit bringen.
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Europas Börsen zeigten sich am Freitag in Rot.
Der EuroSTOXX 50 startete etwas tiefer und weitete seine Verluste im Verlauf aus. Er ging schlussendlich 1,14 Prozent im Minus bei 3.280,43 Punkten ins Wochenende.
Neue Nachrichten vom Handelsstreit dämpften die Stimmung der Anleger. China droht mit der Erhöhung von Zöllen aus US-Waren. Währenddessen hat US-Präsident Donald Trump Strafzölle für Mexiko angekündigt. Damit soll gegen die illegale Einwanderung vorgegangen werden.
Daraufhin gerieten europaweit Autobauer in Mitleidenschaft. Börsianer verwiesen auf den seit Monaten schrumpfenden Autoabsatz in China. Und auch Mexiko gilt als wichtiger Produktionsstandort für einige Hersteller.
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Die Eskalation des Zollstreits löste an der Wall Street am Freitag einen markanten Kursrutsch aus.
Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und verbuchte zum Sitzungsende einen Tagesverlust von 1,41 Prozent und schloss auf 24.815,04 Punkten. Der NASDAQ Composite zeigte sich ebenfalls schwächer und verlor 1,51 Prozent auf 7.453,15 Zähler.
Hauptstimmungsverderber zum Wochenausklang war US-Präsident Donald Trump mit der Drohung, Strafzölle nun auch gegen Mexiko einzuführen. Und das nicht, um Handelsungleichgewichten zu begegnen, sondern als Druckmittel gegen illegale Zuwanderung aus Mexiko in die USA. Der mexikanische Präsident reagierte darauf mit dem Vorschlag eines vertieften Dialogs über die Flüchtlingsproblematik.
Daneben köchelte der US-chinesische Konflikt weiter. China hat wie angekündigt Strafzölle auf US-Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar nun in die Tat umgesetzt und außerdem laut einem Agenturbericht den Import von Sojabohnen aus den USA gestoppt. Daneben hat China die Erstellung einer eigenen schwarzen Liste mit nicht vertrauenswürdigen ausländischen Unternehmen angekündigt.
Passend zum konjunkturbelastenden Handelsstreit gab es auch noch schwache Konjunkturdaten aus China. Der Einkaufsmanagerindex ist dort wieder in den Schrumpfung anzeigenden Bereich gefallen. Dagegen fielen neue Daten aus den USA besser als erwartet aus, so unter anderem der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago.
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An den Aktienmärkten in Fernost dominierten die Bären.
In Japan gab der Nikkei 1,63 Prozent auf 20.601,19 Einheiten ab. In China präsentierte sich der Shanghai Composite 0,24 Prozent leichter bei 2.898,70 Zählern. In Hongkong verlor der Hang Seng 0,79 Prozent auf 26.901,09 Punkte.
Weiter im Fokus der Anleger stand der Handelsstreit zwischen den USA und China. China drohte nun die Zölle auf US-Waren zu erhöhen. Währenddessen verkündete Präsident Donald Trump Strafzölle gegen Mexiko. Man wolle damit gegen die illegale Einwanderung vorgehen.
"Die anfänglichen Erwartungen, dass sich die vorübergehende Erleichterung der Wall Street bis zum Freitag auf die asiatischen Märkte ausdehnen würde, waren einmal mehr durch eine konfrontativere Handelspolitik aus den USA zunichte gemacht worden, die die Märkte wieder in einen Risk-off-Modus versetzt", meinte IG-Marktstrategin Jingyi Pan.
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