So nutzt du den IBAN-Rechner
IBAN berechnen
Der Rechner braucht zwei Angaben:
Bankleitzahl (BLZ): Achtstellig, ohne Leerzeichen. Du findest sie auf deiner Bankkarte, auf Kontoauszügen oder im Online-Banking. Beispiel: 37040044.
Kontonummer: Deine alte Kontonummer, wie sie vor der IBAN-Einführung verwendet wurde. Falls sie kürzer als zehn Stellen ist, ergänzt der Rechner automatisch führende Nullen. Aus „12345“ wird „0000012345“.
Klicke auf „IBAN Berechnen“ und du bekommst die vollständige IBAN im Standardformat: DE89 3704 0044 0532 0130 00.
Vergleiche das Ergebnis mit einem offiziellen Dokument (Kontoauszug, Bankkarte, Banking-App), bevor du die IBAN für Überweisungen verwendest.
IBAN prüfen
Du hast eine IBAN erhalten und willst sichergehen, dass sie korrekt ist? Gib sie in das Prüffeld ein. Der Rechner kontrolliert Länge, Format und Prüfziffer. Eine formal korrekte IBAN bedeutet, dass keine Tippfehler oder Zahlendreher vorliegen.
Wichtig: Die Prüfung sagt dir nicht, ob das Konto tatsächlich existiert oder wem es gehört. Sie bestätigt nur, dass die IBAN formal möglich ist.
Wann brauchst du den Rechner? Vor allem, wenn du nur alte Belege mit Kontonummer und BLZ hast, etwa bei archivierten Verträgen, historischen Rechnungen oder Kontodaten von Geschäftspartnern. Wenn du deine IBAN bereits kennst (steht auf jeder Bankkarte und im Online-Banking), brauchst du den Rechner nicht.
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Aufbau der IBAN: Was die 22 Stellen bedeuten
Eine deutsche IBAN besteht aus exakt 22 Zeichen. Jeder Block hat eine feste Bedeutung:
| Position | Inhalt | Beispiel |
|---|---|---|
| Stelle 1-2 | Länderkennzeichen | DE |
| Stelle 3-4 | Prüfziffer | 89 |
| Stelle 5-12 | Bankleitzahl | 3704 0044 |
| Stelle 13-22 | Kontonummer (auf 10 Stellen aufgefüllt) | 0532 0130 00 |
Das heißt: Aus jeder deutschen IBAN lassen sich Bankleitzahl und Kontonummer direkt ablesen. Die Stellen 5 bis 12 sind die BLZ, die Stellen 13 bis 22 die Kontonummer.
Die Länge der IBAN variiert je nach Land. In Österreich sind es 20 Zeichen, in Frankreich 27, in der Schweiz 21. Der Rechner erkennt anhand des Länderkennzeichens automatisch, welche Länge korrekt ist.
Was die Prüfziffer leistet
Die Prüfziffer (Stellen 3-4) wird nach dem internationalen MOD-97-Verfahren aus Bankleitzahl, Kontonummer und Länderkennzeichen berechnet. Vertauschst du zwei Ziffern, vergisst eine Stelle oder tippst eine falsche Zahl, stimmt die Prüfziffer nicht mehr. Banken erkennen das sofort und lehnen die Überweisung ab, bevor Geld fließt.
Das macht die IBAN deutlich sicherer als das alte System: Ein Zahlendreher in der Kontonummer hätte früher dazu führen können, dass Geld auf einem falschen Konto landet. Mit der IBAN-Prüfziffer ist das praktisch ausgeschlossen.
IBAN und BIC: Wann du was brauchst
Der BIC (Business Identifier Code, früher SWIFT-Code) ist die internationale Bankkennung, vergleichbar mit einer weltweiten Bankleitzahl. Er besteht aus 8 oder 11 Zeichen.
Innerhalb des SEPA-Raums (EU, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und weitere): Die IBAN allein reicht. Seit 2016 ist der BIC für Überweisungen innerhalb von SEPA nicht mehr nötig.
Außerhalb von SEPA (USA, Australien, Asien): Du brauchst zusätzlich zur IBAN den BIC der Empfängerbank.
Für Inlandsüberweisungen und die meisten europäischen Zahlungen brauchst du also nur die IBAN.
Sicherheit: Sind Kontodaten im Rechner bedenklich?
Kontonummer und Bankleitzahl sind keine Geheimnisse. Sie stehen auf jedem Kontoauszug, jeder Rechnung und jeder Überweisung, die du erhältst. Allein mit diesen Angaben kann niemand Geld von deinem Konto abheben: Für Lastschriften ist ein schriftliches Mandat nötig, für Überweisungen der Zugang zum Online-Banking mit TAN.
Der IBAN-Rechner benötigt keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer und keine persönlichen Daten. Trotzdem gilt die Grundregel: Gib Kontodaten nur ein, wo es nötig ist.
Häufige Fragen zur IBAN
Wie berechne ich eine IBAN aus Kontonummer und Bankleitzahl?
Trag die achtstellige Bankleitzahl und deine Kontonummer in den Rechner ein. Das Tool berechnet die Prüfziffer nach dem MOD-97-Verfahren und gibt dir die vollständige 22-stellige IBAN aus. Vergleiche das Ergebnis mit deiner Bankkarte oder einem Kontoauszug.
Wie prüfe ich, ob eine IBAN korrekt ist?
Gib die vollständige IBAN in das Prüffeld des Rechners ein. Das Tool kontrolliert Länge, Format und Prüfziffer. Eine formal korrekte IBAN bedeutet, dass keine Tippfehler vorliegen. Ob das Konto tatsächlich existiert, kann der Rechner nicht feststellen.
Kann ich aus einer IBAN die Kontonummer und BLZ auslesen?
Ja, bei deutschen IBANs direkt. Nach dem Länderkennzeichen „DE“ und der zweistelligen Prüfziffer folgen 8 Stellen Bankleitzahl und 10 Stellen Kontonummer. In der IBAN DE89 3704 0044 0532 0130 00 ist 37040044 die BLZ und 0532013000 die Kontonummer. Bei anderen Ländern ist die Struktur anders.
Warum wird meine IBAN als ungültig angezeigt?
Die häufigsten Ursachen: ein Zahlendreher, fehlende oder zusätzliche Zeichen, falsche Leerzeichen beim Kopieren. Auch nach Bankfusionen oder Kontenumstellungen kann eine alte BLZ/Kontonummer-Kombination nicht mehr gültig sein. Prüfe, ob du die Daten exakt und ohne Sonderzeichen eingegeben hast.
Brauche ich für Überweisungen den BIC zusätzlich zur IBAN?
Innerhalb des SEPA-Raums (EU und einige weitere Länder) nicht. Seit 2016 reicht die IBAN allein. Den BIC brauchst du nur für Überweisungen in Nicht-SEPA-Länder wie die USA, Australien oder asiatische Staaten.
Wie viele Stellen hat eine IBAN?
Das hängt vom Land ab. In Deutschland hat die IBAN immer 22 Zeichen, in Österreich 20, in der Schweiz 21, in Frankreich 27. Der Rechner erkennt anhand des Länderkennzeichens automatisch, ob die Länge korrekt ist.
Kann jemand mit meiner IBAN Geld von meinem Konto abbuchen?
Nicht ohne Weiteres. Für eine Lastschrift braucht der Empfänger ein von dir erteiltes Mandat. Unautorisierte Lastschriften kannst du innerhalb von 8 Wochen bei deiner Bank zurückbuchen lassen, ohne Mandat sogar 13 Monate lang. Die bloße Kenntnis der IBAN reicht nicht aus, um Geld abzuheben.