Heute im Fokus

Widersprüchliche Nahost-Signale: DAX beendet volatilen Handelstag stabil -- US-Börsen tiefer -- Palantir, ApolIo, Xiaomi, Siemens Energy, TUI, Novo Nordisk, Bayer, Rheinmetall, SAP im Fokus

aktualisiert 24.03.26 21:26 Uhr

Jefferies-Aktie springt nach Übernahmeberichten an. US-Importverbot für ausländische Router: NETGEAR-Aktie klettert. Chevron-CEO warnt vor Fehlbewertung der Hormus-Blockade. SK hynix kauft Extrem-UV-Ausrüstung von ASML. Lufthansa verlängert Flugstopp in den Nahen Osten. EU und Australien mit Freihandelsabkommen. TotalEnergies beendet Engagement bei US-Windkraft auf See. EU-Automarkt mit Plus im Februar. INDUS erwartet Wachstum. Drägerwerk zahlt mehr Dividende.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt konnte die positive Stimmung des frühen Handels am Dienstag nicht dauerhaft verteidigen.

Der DAX gewann zum Auftakt leicht und legte zunächst deutlicher zu, nachdem er dann auf rotes Terrain wechselte. Im weiteren Verlauf zeigte sich der Leitindex volatil und bewegte sich zuletzt wieder etwas tiefer. Er verabschiedete sich mit einem leichten Minus von 0,07 Prozent bei 22.636,91 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX zeigte sich im frühen Verlauf ebenso fester, auch hier waren im Anschluss wechselnde Vorzeichen zu sehen. Schlussendlich notierte der Index 0,6 Prozent leichter bei 3.416 Stellen.

Die anhaltende Unsicherheit rund um den Iran-Krieg belastete die Finanzmärkte weiterhin und ließ Anleger am Dienstag an der Nachhaltigkeit der jüngsten Erholung zweifeln. Nachdem der DAX im frühen Handel zunächst leichte Gewinne verzeichnete, rutschte der Leitindex nach einer halben Stunde wieder ab und wechselte im Anschluss zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her. Bereits am Montag war der Index unter die Marke von 22.000 Punkten und damit auf den tiefsten Stand seit elf Monaten gefallen, bevor eine Nachricht von US-Präsident Donald Trump kurzzeitig Hoffnung auf ein Abkommen schürte. Da die Signale aus dem Iran jedoch gegenteilig blieben und es in der Nacht weitere Angriffe in der Golfregion gab, bleibt die Lage verworren, zumal der Preis für Nordsee-Öl der Sorte Brent über der Marke von 100 US-Dollar verharrte und auch aktuelle Konjunkturdaten keine Entlastung brachten.

Der Börsenbrief-Autor Hans Bernecker verwies in diesem Zusammenhang auf den sogenannten "TACO-Trade", der für "Trump Always Chickens Out" steht und die Erwartung beschreibt, dass Trump bei seinen Ankündigungen oft Rückzieher macht. Laut Bernecker habe der US-Präsident wohl versucht, sich und den Märkten in einer verfahrenen Situation Luft zu verschaffen, wobei der Experte aufgrund dieser Sprunghaftigkeit ein baldiges Kriegsende infrage stellt.

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