Heute im Fokus

Großer Verfall: DAX geht unter 25.000 Punkten ins Wochenende -- Wall Street bleibt am Freitag geschlossen -- SpaceX mit Milliardenanleihe -- Rheinmetall, Lufthansa, ASML, Infineon, AIXTRON im Fokus

aktualisiert 19.06.26 20:59 Uhr

Ryanair CEO O'Leary bleibt bis 2032. RWE-Aktie: Bericht über bevorstehenden Amprion-Zukauf. UniCredit baut Beteiligung an Commerzbank aus. Deutsche Bank sieht Risiken für Novo Nordisk. Analyst sieht noch mehr Potenzial für tonies-Aktie. Angriff auf BYD und Co.: EU plant nächsten Zollhammer. HORNBACH steigert Umsatz. Mercedes setzt auf mehr "Gewinnermentalität". Strategy-Aktie auf Rekordtief weckt Zweifel an Konzernstrategie. Iran-Verhandlungen auf der Kippe?

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex zeigte sich im Freitagshandel wechselhaft.

Der DAX legte zum Start leicht zu. Im weiteren Handelsverlauf pendelte das Börsenbarometer zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her und konnte sich zunächst nicht dauerhaft über der Marke von 25.000 Punkten halten. Letztlich notiert der deutsche Leitindex wieder darunter und ging mit Verlusten von 0,16 Prozent bei 24.985,82 Punkten ins Wochenende.
Der TecDAX zeigte sich zum Start ebenso fester und konnte sich im Anschluss nicht für eine Richtung entscheiden. Sein Schlussstand: 3.954,59 Punkte (+0,18 Prozent).

Belastend dürfte der sogenannte große Verfallstag gewirkt haben. An diesem Freitag liefen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes aus. Tags zuvor hatte der Leitindex erstmals seit Anfang Juni wieder oberhalb der 25.000-Punkte-Marke geschlossen.

Die Absage geplanter Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz hinterließ am Markt dagegen kaum Spuren. Medienberichten zufolge verschob Teheran die Gespräche nach einem erneuten israelischen Angriff im Libanon. Die israelische Armee teilte mit, Stellungen der Hisbollah im Südlibanon aus der Luft angegriffen zu haben, nachdem die schiitische Miliz zuvor Raketen auf israelische Soldaten abgefeuert habe.

Da der US-Markt wegen eines verlängerten Wochenendes am Freitag geschlossen bleibt, fehlten von dort am Nachmittag neue Impulse. Der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners rechnete aus diesem Grund auch in Europa mit dünneren Umsätzen, wodurch der Markt anfälliger für Ausschläge war.

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