Dow Jones schließt nach Rekord freundlich -- DAX letztlich knapp höher -- BMW kappt Prognose -- SpaceX übernimmt Cursor -- Micron, DroneShield, Rheinmetall, Commerzbank & UniCredit im Fokus
Börsengang der thyssenkrupp-Materialsparte TK Accelis noch 2026 geplant. EU-Parlament macht Weg frei: Zustimmung zum US-Zolldeal erteilt. HSBC-Hochstufung sorgt für Kurssprung bei PUMA-Aktie. MBDA und SAFRAN treiben "Thundart"-Projekt voran. Amazon stellt offenbar Rechenleistung für GitHub bereit. Barclays stuft Papiere von Porsche von "Underweight" auf "Equal Weight" hoch.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Dienstag freundlich.
Der DAX eröffnete die Sitzung leicht im Plus und baute seine Gewinne im Verlauf zunächst etwas aus. Dabei übersprang er zeitweise auch wieder die runde 25.000-Punkte-Marke, fiel am Nachmittag jedoch wieder zurück. Er beendete die Sitzung knappe 0,07 Prozent fester bei 24.910,41 Punkten.
Der TecDAX notierte schlussendlich 0,76 Prozent unterhalb der Nulllinie bei 3.967,93 Punkten, nachdem er etwas höher gestartet war und zunächst Gewinne verbuchen konnte.
Der DAX tat sich am Dienstag schwer, die 25.000-Punkte-Marke zurückzuerobern. Bereits zum Wochenauftakt hatte er zunächst von der endgültigen Einigung zwischen den USA und dem Iran profitiert und zeitweise die Marke von 25.000 Punkten überschritten. Die Aufwärtsdynamik ließ jedoch rasch nach, da viele Anleger die Aussicht auf einen Deal bereits in den Tagen zuvor eingepreist hatten. Der LBBW-Experte Rolf Schäffer sieht in dem Abkommen einen "diplomatischen Erfolg auf Bewährung", betonte aber auch, dass noch kein Schlussstrich unter den Konflikt gemacht werden könne.
Für die weitere Richtung fehlen derzeit klare Signale. Mit dem Zinsentscheid der US-Notenbank und dem großen Verfallstag an den Terminmärkten am Freitag stehen in dieser Woche gleich zwei potenzielle Impulsgeber an.
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Die europäischen Aktienmärkte legten am Dienstag zu.
Der EURO STOXX 50 verbuchte moderate Gewinne, nachdem er etwas fester in den Handel gegangen war. Sein Schlussstand: 6.255,37 Punkte (+0,42 Prozent).
Damit blieb der Leitindex der Eurozone aber ein wenig unter dem am Vortag schon früh erreichten Rekordhoch. Für Euphorie hatte das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges gesorgt.
Für Aufmerksamkeit sorgte am Morgen die japanische Notenbank, die ihren Leitzins auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahrzehnten anhob. Hintergrund sind Inflationsrisiken, die unter anderem aus den zuletzt gestiegenen Energiekosten resultieren.
Im Mittelpunkt steht nun die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch. Zwar wird allgemein damit gerechnet, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt, entscheidend dürften jedoch die Signale für den weiteren geldpolitischen Kurs sein. Die zuletzt gesunkenen Erwartungen an zusätzliche Zinserhöhungen gelten als wichtiger Treiber der jüngsten Börsenerholung. Besonderes Interesse gilt dabei dem ersten Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh, von dem kurzfristig allerdings keine schnelle Lockerung der Geldpolitik erwartet wird.
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Die US-Börsen zeigten sich im Handel am Dienstag mit verschiedenen Vorzeichen.
Der Dow Jones Industrial beendete den Handel bei 51.999,67 Punkten um 0,64 Prozent höher, nachdem er im Handelsverlauf zeitweise auf ein neues Allzeithoch bei 52.190,29 Zählern geklettert war. Zum Börsenstart hatte er sich noch kaum bewegt.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite ging hingegen mit Verlusten in Höhe von 1,15 Prozent auf 26.376,34 Zähler aus der Sitzung. Er hatte bereits mit einem leichten Minus geöffnet und dann - nach einem kurzen Ausflug ins Plus - im Verlauf immer mehr nachgegeben.
Der Dow Jones Industrial hat am Dienstag seine Rekordrally fortgesetzt. Der US-Leitindex profitierte weiter von den gesunkenen Inflationssorgen, denn der Ölpreis ist seit der Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges auf Talfahrt. Im Technologiesektor allerdings überwogen die Verluste. Hier agierten die Anleger nach den fulminanten Kursgewinnen in den letzten Wochen vorsichtiger.
Der Fokus der Anleger richtete sich inzwischen bereits auf den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Bei der ersten Sitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh rechnen Volkswirte zwar nicht mit einer Änderung des Leitzinses. Allerdings dürfte die Notenbank Signale über den künftigen geldpolitischen Kurs unter Warsh liefern. Nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Bernd Weidensteiner sind grundlegende Änderungen der Geldpolitik kurzfristig jedoch eher unwahrscheinlich.
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt betont, den neuen Fed-Chef nicht unter Druck setzen zu wollen. Dessen Vorgänger Jerome Powell war von Trump wiederholt wegen dessen Zinspolitik kritisiert worden. Der Präsident hatte mehrfach niedrigere Leitzinsen gefordert und sich auch zuletzt erneut für eine Zinssenkung ausgesprochen.
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Die Börsen in Asien zeigten sich am Dienstag uneinheitlich.
In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,13 Prozent auf 69.404,50 Punkte, nachdem er zuvor erstmals die Marke von 70.000 Punkten überwunden hatte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil marginale 0,11 Prozent tiefer bei 4.091,89 Zählern.
In Hongkong verlor der Hang Seng schließlich 1,40 Prozent auf 24.493,95 Einheiten.
Während der japanische Nikkei 225 nach dem Zinsentscheid der Notenbank erstmals die Schwelle von 70.000 Punkten überschreitete, sorgten enttäuschende Konjunkturdaten in China für Gegenwind.
Nach dem positiven Wochenauftakt wirkte zudem die Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran weiterhin unterstützend. Die Analysten der OCBC sehen beide Seiten zwar kurz vor einer Vereinbarung, betonten jedoch, dass die noch offenen Details für den weiteren Verlauf entscheidend bleiben, wie Dow Jones berichtet.
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