Heute im Fokus

Nach EZB-Entscheid: DAX geht über 24.000-Punkte-Marke ins lange Wochenende -- Apple meldet starke Zahlen -- Reddit, Rivian, VW, RTL, Eli Lilly, Novo Nordisk im Fokus

aktualisiert 30.04.26 22:59 Uhr

Fitch hebt Ausblick für Deutsche Bank-Aktie an. Douglas erwartet hohen Quartalsverlust. MTU: Starkes Militärgeschäft stützt Quartalszahlen. PUMA: Überraschend solide Zahlen - Finanzvorstand wird ersetzt. Ölpreise explodieren: Brent so teuer wie seit 2022 nicht mehr. DHL-Aktie: Konzern steigert Gewinn trotz Umsatzrückgang. AIXTRON: Rückenwind durch KI-Ausbau erwartet. Delivery Hero: Konzern steigert Umsatz und bestätigt Jahresziele.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex zeigte sich am Donnerstag deutlich höher.

Zwar notierte der DAX zum Sitzungsstart noch tiefer, doch im Verlauf gelang dem Barometer der Sprung über die Nulllinie. Dabei eroberte er die 24.000-Punkte-Marke zurück. Schlussendlich ging er 1,41 Prozent höher bei 24.292,38 Punkten in den Feierabend.

Auch der TecDAX ging leichter in den Handelstag, drehte im Verlauf allerdings spürbar ins Plus. Er verabschiedete sich 1,99 Prozent fester bei 3.697,16 Zählern aus der verkürzten Woche.

Nach einer verhaltenen Eröffnung hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag eine spürbare Erholung eingeleitet. Haupttreiber für den Aufschwung am DAX war die Entspannung an den Energiemärkten: Nachdem die Ölpreise aufgrund der festgefahrenen Verhandlungen im Atomkonflikt zwischen den USA und dem Iran zunächst auf ein Mehrjahreshoch von über 126 US-Dollar geklettert waren, gaben sie im Tagesverlauf deutlich nach. US-Präsident Donald Trump beharrt weiterhin auf einem vollständigen Verzicht Teherans auf Kernwaffen, was einen schnellen diplomatischen Durchbruch zwar erschwert, doch der jüngste Preisrückgang bei Rohöl sorgte dennoch für Erleichterung unter den Anlegern.

Auf geldpolitischer Ebene herrschte derweil Kontinuität: Sowohl die EZB als auch die Bank of England und die US-Notenbank Fed ließen ihre Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert. Dennoch bleibt die künftige Zinspolitik ein zentrales Thema, da Ökonomen damit rechnen, dass die Währungshüter im weiteren Jahresverlauf auf die inflationssteigernden Effekte des Nahost-Konflikts mit Straffungen reagieren könnten, sobald eine fundierte Datenlage zu den wirtschaftlichen Folgen vorliegt.

Daneben wartete eine Reihe an Zahlen auf die Anleger. Zu den spannendsten Zahlenvorlagen gehörten der Chemiekonzern BASF, der Logistiker DHL, der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines sowie der Autobauer Volkswagen.

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