DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen letztlich uneins -- SAP-Gewinn steigt stärker als erwartet -- Intel kehrt in die Gewinnzone zurück -- Tesla, Commerzbank, Newmont im Fokus
Jungheinrich: Operativer Gewinn bricht ein. Ryanair zieht Flugzeuge aus Berlin ab. Rheinmetall wächst rasant: 350.000 Bewerbungen pro Jahr. ATOSS Software: Margenziel für 2026 angehoben. Microsoft-Aktie: Jefferies behält 'Buy'-Rating bei. HELLA: Umsatz zum Jahresauftakt leicht rückläufig. EVOTEC bekommt neue Finanzchefin. Verkaufsempfehlung treibt MTU-Aktie auf Jahrestief.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex fand vor dem Wochenende keine klare Richtung.
Der DAX eröffnete die Sitzung höher, drehte anschließend jedoch ins Minus. Im weiteren Verlauf bewegte er sich um den Vortagesschluss und ging letztlich 0,11 Prozent schwächer bei 24.128,98 Punkten ins Wochenende.
Der TecDAX notierte derweil im Plus, nachdem er noch schwächer gestartet war. Sein Schlussstand: 3.669,02 Zähler (+0,57 Prozent).
Angesichts der weiterhin erhöhten Ölpreise hielten sich die Marktteilnehmer zum Wochenausklang etwas zurück. Brent bewegte sich mit zeitweise mehr als 106 US-Dollar je Barrel auf dem höchsten Stand seit Anfang April.
Parallel dazu bleibt die geopolitische Lage angespannt: Während Washington auf einen abgestimmten Vorschlag aus Teheran zur Konfliktlösung wartet, wird die militärische Präsenz der USA in der Region weiter ausgebaut. Laut einem US-Vertreter, den das Wall Street Journal zitierte, seien aktuell drei Flugzeugträger im Nahen Osten stationiert - ein Niveau, das zuletzt im Vorfeld des Irakkriegs 2003 erreicht worden sei.
Für etwas Entlastung sorgten positive Unternehmensnachrichten sorgen, etwa die jüngsten Ergebnisse des Softwarekonzerns SAP.
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Anleger an den europäischen Börsen hielten sich am Freitag zurück.
Der EURO STOXX 50 bewegte sich zum Handelsschluss mit -0,2 Prozent bei 5.883,07 Punkten moderat im Minus, nachdem er etwas tiefer in den Handel gestartet war, sich aber über lange Strecken des Handels an der Nulllinie entlanghangelte.
Die anhaltend hohen Ölpreise sorgten zum Wochenschluss für etwas Zurückhaltung an den Märkten. Der Brent-Preis notierte mit zeitweise über 106 US-Dollar je Barrel weiterhin auf dem höchsten Stand seit Anfang April.
Auch geopolitisch bleibt die Lage angespannt: Die USA warten weiterhin auf ein abgestimmtes Vorgehen des Iran zur Beendigung des Konflikts und verstärken zugleich ihre militärische Präsenz in der Region. Berichten zufolge sind inzwischen drei Flugzeugträger im Nahen Osten im Einsatz - ein Niveau, das zuletzt im Jahr 2003 im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf den Irakkrieg erreicht wurde, wie ein US-Vertreter gegenüber dem Wall Street Journal erklärte.
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An den US-Börsen tendierten am Freitag vor allem Technologieaktien bergauf.
Der Dow Jones tendierte lediglich seitwärts und verlor zum Handelsschluss 0,16 Prozent auf 49.230,71 Punkte.
Der NASDAQ Composite setzte hingegen seine Rekordlaune fort und legte um 1,63 Prozent auf 24.836,60 Zähler zu.
Die Rekordrally der überwiegend mit Technologieaktien bestückten NASDAQ setzte sich am Freitag fort. Kräftige, von KI getriebene Quartalsergebnisse und optimistische Branchenausblicke haben die Sorgen über die festgefahrene Situation im Iran-Konflikt in den Hintergrund gedrängt. Für etwas Zuversicht sorgte zudem die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon um drei Wochen zu verlängern. Gleichzeitig reisten die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner zu Gesprächen nach Islamabad. Auch der iranische Außenminister wird dort erwartet, wobei Berichten zufolge keine direkten Verhandlungen mit den USA geplant sind. US-Vizepräsident JD Vance will erst dann anreisen, wenn es konkrete Fortschritte gibt.
Die Börsen in Asien fanden am Freitag keine gemeinsame Richtung.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 0,97 Prozent höher bei 59.716,18 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite derweil 0,33 Prozent auf 4.079,90 Indexpunkte.
In Hongkong legte der Hang Seng um 0,24 Prozent auf 25.978,07 Einheiten zu.
Der anhaltende Konflikt mit dem Iran sorgte für etwas Zurückhaltung, wobei insbesondere zuvor stark gelaufene Technologiewerte unter Abgabedruck standen. Etwas Stabilität brachte die Verlängerung des Waffenstillstands zwischen Israel und dem Libanon um drei Wochen. Gleichzeitig fehlte es jedoch an Fortschritten in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Zudem blieb die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus gesperrt, was die Ölpreise weiter antrieb.
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