DAX beendet Handel tiefer -- US-Börsen schließen uneinheitlich -- Zoom macht mehr Gewinn -- Bitcoin unter Druck -- Tesla, NVIDIA, thyssenkrupp, Novo Nordisk, Deutsche Börse, im Fokus
BYD Energy Storage baut größten Batteriespeicher der Welt. Super Micro-Aktie: Ergebnisfrist naht - droht das Delisting? Xiaomi 15 Ultra-Launch steht kurz bevor. FMC erfüllt seine Ziele für 2024. Rheinmetall prüft Umstellung ziviler Werke auf Rüstungsproduktion. HAMBORNER REIT übertrifft Erwartungen mit starkem operativen Ergebnis. Uniper erstattet Deutschland Milliardenbetrag zurück.
Marktentwicklung
Anleger am deutschen Aktienmarkt verließ am Dienstag der Mut.
So eröffnete der DAX etwas tiefer und bewegte sich auch im Anschluss auf rotem Terrain. Im weiteren Verlauf konnte er sich zeitweise in die Gewinnzone vorkämpfen, fiel dann jedoch an die Nulllinie zurück. Er beendete den Tag 0,07 Prozent schwächer bei 22.410,27 Zählern.
Der TecDAX startete ebenso schwächer und bewegte sich auch im Verlauf leicht nach unten. Letztlich ging es 0,58 Prozent auf 3.836,61 abwärts.
Der Erholungsversuch des DAX hat am Dienstag bereits an Dynamik verloren, sodass sich im Handel Verluste abzeichneten. In der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex bei 22.935 Punkten seine Rekordserie vorerst unterbrochen.
Nach der anfänglichen Erleichterung über den Ausgang der Bundestagswahl rücken nun die schwierigen Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung in den Fokus. Zudem trugen die schwachen Vorgaben aus Übersee zur verhaltenen Marktstimmung bei.
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An den europäischen Börsen ging es am Dienstag leicht abwärts.
So begann der EURO STOXX 50 die Sitzung etwas tiefer. Nachdem es zeitweise an den Vortagesschluss nach oben, notierte das Börsenbarometer im Späthandel wieder leicht im Minus. Sein Schlussstand: 5.444,75 Stellen (-0,17 Prozent).
Aus Marktsicht rückte die Bundestagswahl zunächst in den Hintergrund. "Solange keine konkreten Maßnahmen erkennbar sind, dürfte sich der Aktienmarkt mit weiteren Kursgewinnen zurückhalten. Auch wenn eine Zwei-Parteien-Koalition möglich ist, könnten die Verhandlungen langwierig und wenig ergebnisreich sein", hieß es laut dpa-AFX bei CMC.
Zudem lieferten die US-Börsen keine positiven Impulse. Jüngste Konjunkturdaten fielen enttäuschend aus und schürten erneut Sorgen vor einer möglichen Stagflation.
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Die US-Börsen schlossen am Dienstag unterschiedlich.
Der Dow Jones konnte zum Handelsende 0,37 Prozent auf 43.621,03 Punkte zulegen.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite schloss daneben mit einem Abschlag und verlor 1,35 Prozent auf 19.026,39 Indexpunkte.
Das zentrale Thema blieb die Unsicherheit bezüglich der Politik von US-Präsident Donald Trump und die damit verbundene Befürchtung, dass Zölle und andere Restriktionen negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnten. Besonders im Blickfeld war erneut der Chipsektor. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf Quellen berief, plant die US-Regierung strengere Beschränkungen und setzt dabei auch Unternehmen aus anderen Ländern unter Druck.
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An den asiatischen Börsen ging es am Dienstag nach unten.
In Japan fiel der Leitindex Nikkei 225 schließlich um 1,39 Prozent auf 38.237,79 Punkte.
In China waren die Anleger vorsichtig. Der Shanghai Composite notierte mit einem Verlust von 0,80 Prozent bei 3.346,04 Zählern.
Der Hang Seng verlor derweil 1,32 Prozent auf 23.034,02 Indexpunkte.
Die Börsen in Asien zeigten sich am Dienstag im Minus, haben sich jedoch von ihren Tagestiefs spürbar erholt. Sie folgten damit der vorsichtigen Stimmung an der Wall Street, wo insbesondere Technologiewerte unter Druck standen.
An den chinesischen Aktienmärkten sorgte zusätzlich die Nachricht für Zurückhaltung, dass die US-Regierung unter Präsident Donald Trump die Exportkontrollen für Chips nach China weiter verschärfen will. Laut Bloomberg sollen dabei auch Chiphersteller aus anderen Ländern in die Maßnahmen einbezogen werden.
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