DAX schwächer -- Allianz mit Milliarden-Aktienrückkauf -- BASF will operativen Gewinn 2025 deutlich steigern -- SoundHound steigert Umsatz -- Super Micro rettet Börsenlisting -- HP, Bitcoin im Fokus
Trump-Zollankündigung lastet auf China-Aktien: BYD-, Alibaba- & Xiaomi-Aktie tiefrot. Wacker Chemie verlängert Vertrag von Finanzvorstand. AlzChem will nach Rekord operativen Gewinn weiter steigern. Tesla beantragt Genehmigung für Fahrdienst in Kalifornien. Commerzbank-Betriebsratschef sagt UniCredit den Kampf an. Post-Warnstreiks werden zwei weitere Tage fortgesetzt.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt gibt am Freitag nach.
So eröffnete der DAX 0,63 Prozent tiefer bei 22.409,25 Zählern und bleibt auch anschließend moderat in der Verlustzone.
Der TecDAX gibt daneben zeitweise noch kräftiger ab, nachdem er anfänglich 0,45 Prozent auf 3.786,14 Punkte verloren hatte.
Von den Übersee-Börsen kommen schwache Vorgaben, nachdem die Zollsorgen neu entfacht wurden. US-Präsident Donald Trump hat angekündet, dass die geplanten Zölle von bis zu 25 Prozent gegen Kanada und Mexiko wie ursprünglich vorgesehen am 4. März in Kraft treten sollen. Zudem sollen auch die zusätzlichen Zölle von 10 Prozent auf Importe aus China ab dem 4. März gelten. Die US-Außenhandelspolitik gestalte sich zunehmend unberechenbarer und das mache den Investoren das Leben schwer, sagte Marktexperte Andreas Lipkow dazu laut dpa.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die europäischen Börsen weisen am Freitag rote Vorzeichen aus.
So startete der EURO STOXX 50 0,30 Prozent leichter bei 5.455,96 Zählern und steht auch im weiteren Verlauf moderat im Minus.
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstagnachmittag angekündigt, dass die ursprünglich vorgesehenen Zölle von bis zu 25 Prozent auf Kanada und Mexiko wie geplant am 4. März in Kraft treten werden. Zusätzlich sollen auch die 10-prozentigen Zölle auf Importe aus China ab diesem Datum in Kraft treten.
"DAX & Co können sich der aktuellen Verkaufswelle zwar nicht entziehen. Im internationalen Vergleich sind die europäischen Märkte aber aktuell so etwas wie der Fels in der Brandung", versucht Thomas Altmann, Portfolio-Manager beim Vermögensverwalter QC Partners, die Kursverluste zu relativieren.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die US-Börsen notierten am Donnerstag schwächer.
Der Dow Jones startete höher, rutscht im Späthandel jedoch in die Verlustzone und beendete den Tag 0,45 Prozent niedriger bei 43.239,19 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete fester, fiel schon kurz darauf jedoch ins Minus. Sein Schlussstand: 18.544,42 Stellen (-2,78 Prozent).
Die überraschend positiven Quartalszahlen von NVIDIA sorgten für Entspannung und rücken die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump etwas in den Hintergrund. Trump hatte Zölle von 25 Prozent auf Produkte aus der Europäischen Union angekündigt und der EU gleichzeitig vorgeworfen, die USA abzuzocken. Trump kündigte am Nachmittag zudem an, dass die ursprünglich geplanten Zölle von bis zu 25 Prozent gegen Kanada und Mexiko wie vorgesehen am 4. März in Kraft treten werden. Außerdem sollen auch die zusätzlichen Zölle von 10 Prozent auf Importe aus China ab diesem Datum gelten.
Dank der weiterhin starken Nachfrage nach Chips für KI-Anwendungen konnte NVIDIA im vierten Geschäftsquartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern. Der US-Konzern übertraf dabei die Erwartungen der Analysten.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
An den asiatischen Börsen dominierten am Freitag die Bären.
In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Verlust von 2,88 Prozent bei 37.155,50 Punkten.
Auf dem chinessischen Festland fiel der Shanghai Composite bis Handelsende um 1,98 Prozent auf 3.320,90 Zähler.
In Hongkong verlor der Hang Seng daneben schlussendlich 3,28 Prozent auf 22.941,32 Indexpunkte.
Verantwortlich für die Kursverluste war einmal mehr US-Präsident Trump. Dieser sprach von einem zusätzlichen Zoll von 10 Prozent gegen China, der am 4. März in Kraft treten könnte. Dieser käme zu den 10-prozentigen Zöllen auf Einfuhren aus China noch hinzu, die am 4. Februar in Kraft traten. Peking hat daraufhin mit Gegenreaktionen gedroht, ohne allerdings zu erwähnen, zu welchen Mitteln man greifen würde.
Top Themen

News-Ticker
BÖRSE AKTUELL: DAX grenzt Verkaufswelle ein
(12:09 Uhr)EZB-Rat mit mehr Inflationssorgen im Januar
(14:44 Uhr)US-Wirtschaft legt im vierten Quartal zu
(14:41 Uhr)HELLA-Aktie legt zu: Gewinnrückgang in 2024
(11:42 Uhr)UBS AG: Sell für Beiersdorf-Aktie
(10:43 Uhr)