Abwarten im Iran-Konflikt: DAX stabil -- US-Börsen uneinheitlich: NASDAQ und S&P mit Rekord -- NVIDIA: Erste Quanten-KI-Modelle -- Rüstungsaktien, Snap, Robinhood, Broadcom, Meta, AIXTRON im Fokus
electrovac will Ende April an die Börse - Preisspanne festgelegt. Bank of America-Gewinn legt zweistellig zu. Schaeffler erwartet Margenanstieg. Bill Ackman bringt Pershing Square USA-Aktie an die Börse. Hermès-Umsatz verfehlt Erwartungen. Kritik an hoher Dividende vor Mercedes-Hauptversammlung.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex präsentierte sich zur Wochenmitte wenig bewegt.
So startete der DAX marginal fester und tendierte auch im Anschluss seitwärts. Letztlich ging er mit einem kleinen Zuwachs von 0,09 Prozent bei 24.066,70 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX konnte hingegen sein anfängliches kleines Plus im weiteren Verlauf deutlich ausbauen und schloss 1,53 Prozent stärker bei 3.602,66 Zählern.
Am deutschen Aktienmarkt warteten die Anleger die weiteren Entwicklungen im Iran-Krieg ab. Sie schauen gespannt darauf, ob es in den kommenden Tagen tatsächlich eine weitere Gesprächsrunde zwischen dem Iran und den USA geben wird. Die Marktstimmung hatte sich zuletzt gebessert, auch wenn erste Gespräche ohne Ergebnis abgebrochen wurden. Im Kontext international wieder anziehender Kurse zeigt auch die Rückkehr des DAX über die 24.000 Punkte, dass angesichts einer anhaltenden Waffenruhe weiter an Entspannung geglaubt wird.
US-Präsident Donald Trump sagte dem US-Fernsehsender Fox News, dass er den Krieg im Iran kurz vor dem Ende sieht. In Pakistan "könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren", hatte er davor der "New York Post" am Telefon gesagt, ohne weitere Details zu nennen.
Abseits des Krieges sind im Tagesverlauf mit Morgan Stanley und Bank of America die Zahlen weiterer US-Banken ins Blickfeld gerückt.
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Die europäischen Aktienmärkte notierten am Mittwoch im Minus.
Der EURO STOXX 50 hatte zu Beginn minimal verloren und vergrößerte seinen Verlust im Anschluss spürbar. Schlussendlich beendete er den Handelstag 0,74 Prozent schwächer bei 5.940,34 Punkten.
Die Marktteilnehmer blieben angesichts der auf erhöhtem Niveau stabilisierten Ölpreise und einiger enttäuschender Quartalszahlen vorsichtig. Die Kursentwicklung spiegelte die abwartende Haltung am Markt wider. "Anleger dies- und jenseits des Atlantiks hoffen weiterhin auf einen unterschriftsreifen Friedensvertrag und damit auf den großen Wurf zwischen den Kriegsparteien im Nahostkonflikt", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Zu oft wurden Anleger in den vergangenen Wochen enttäuscht, als dass nun uneingeschränkter Optimismus dominieren könnte."
Gleichzeitig wird an den Märkten darüber diskutiert, inwieweit die USA nach jüngsten geopolitischen Entwicklungen ihre Kontrolle über zentrale Öltransportrouten und damit über einen bedeutenden Teil der weltweiten Energieversorgung ausweiten. Unklar bleibt, ob künftig auch indische und insbesondere chinesische Öltanker von einer solchen Blockadepolitik betroffen wären. Strategen warnen vor erheblichem Konfliktpotenzial, das derzeit jedoch von den Märkten weitgehend ausgeblendet wird.
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Die US-Börsen entwickelten sich zur Wochenmitte uneinheitlich.
Der Dow Jones ging mit einem Abschlag von 0,15 Prozent bei 48.463,56 Punkten aus dem Handel.
Dagegen zog der NASDAQ Composite zur Wochenmitte um 1,59 Prozent auf 24.016,02 Zähler an. Bei 24.026,56 wurde im Handelsverlauf ein neuer Rekord erzielt.
Der marktbreite und mit Tech-Aktien gespickte S&P 500 stieg mit 7.026,04 Punkten auf ein Rekordhoch und legte zuletzt 0,80 Prozent auf 7.022,95 Punkte zu.
Nach ihrem jüngst guten Lauf haben die US-Börsen am Mittwoch keine einheitliche Entwicklung gezeigt. Anleger warten darauf, ob es in den kommenden Tagen zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. Hoffnungen darauf hatten zuletzt die Börsen nach den ergebnislos gebliebenen Gesprächen vom vergangenen Wochenende angetrieben.
Die am Vortag kräftig gefallenen Ölpreise verharrten in etwa auf dem niedrigeren Niveau klar unter der Marke von 100 Dollar.
Impulse kamen zur Wochenmitte von weiteren Quartalsberichten, unter anderem von den Finanzinstituten Morgan Stanley und Bank of America.
An den Börsen in Asien waren zur Wochenmitte positive Vorzeichen zu sehen.
In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,44 Prozent auf 58.134,24 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite dagegen nur um marginale 0,01 Prozent auf 4.027,21 Zähler zu.
Aufwärts ging es in Hongkong: Der Hang Seng verzeichnete Aufschläge von 0,29 Prozent auf 25.947,32 Punkte.
Die asiatischen Börsen haben zum zweiten Mal in Folge zugelegt, begünstigt durch erneut gesunkene Ölpreise und die Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Konflikt. Offenbar reagierten die Märkte damit auch auf jüngste Aussagen von US-Präsident Donald Trump. In einem Interview mit dem Sender Fox News äußerte er die Einschätzung, dass der Iran-Konflikt "fast vorbei" sei. Zuvor hatte er bereits angedeutet, dass im Laufe der Woche eine weitere Verhandlungsrunde möglich sein könnte.
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