Positive Konjunkturdaten

Euro bleibt gefragt - Schweizer Franken fällt weiter

28.07.17 16:56 Uhr

Euro bleibt gefragt - Schweizer Franken fällt weiter | finanzen.net

Der Euro bleibt an den internationalen Finanzmärkten gefragt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

53.802,7311 CHF 250,1651 CHF 0,47%

58.467,7989 EUR 374,3420 EUR 0,64%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,45%

8,6058 CNY 0,0035 CNY 0,04%

1,0856 EUR 0,0007 EUR 0,06%

0,9474 GBP 0,0008 GBP 0,08%

199,4563 JPY -0,0875 JPY -0,04%

0,1162 CHF -0,0001 CHF -0,04%

0,1261 EUR 0,0000 EUR 0,02%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,62%

0,9214 CHF -0,0003 CHF -0,03%

7,9275 CNY -0,0019 CNY -0,02%

0,8724 GBP 0,0000 GBP 0,00%

9,0244 HKD 0,0000 HKD 0,00%

183,9500 JPY 0,0000 JPY 0,00%

1,1514 USD 0,0000 USD 0,00%

1,0569 CHF 0,0000 CHF 0,00%

1,1463 EUR 0,0006 EUR 0,05%

0,0050 CHF 0,0000 CHF 0,00%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,11%

0,8685 EUR 0,0005 EUR 0,06%

Am Freitagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1740 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Morgen. Der am Donnerstag erzielte zweieinhalbjährige Höchststand von 1,1777 Dollar wurde nicht erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1729 (Donnerstag: 1,1694) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8526 (0,8551) Euro.

Gestützt wurde der Euro durch positive Konjunkturdaten aus der Eurozone, die auf einen anhaltend robusten Aufschwung hindeuten. Die großen Euroländer Frankreich und Spanien bleiben auf Wachstumskurs, wie Wachstumsdaten zum zweiten Quartal zeigten. Frankreich verzeichnete ein solides Wachstum von 0,5 Prozent, Spanien erzielte mit 0,9 Prozent das stärkste Wirtschaftswachstum seit fast zwei Jahren. Rückenwind bekam der Euro auch von der US-Politik, wo es abermals nicht gelang, die Krankenversicherung zu reformieren.

Die aktuelle Euro-Stärke spiegelt sich in einer anhaltenden Schwäche des Schweizer Franken. Am Freitag mussten für einen Euro knapp 1,14 Franken gezahlt werden. Das ist ein Höchststand, seitdem die Schweizerische Nationalbank SNB Anfang 2015 einen Mindestkurs für den Euro-Frankenkurs eingezogen hat, um die Aufwertung des Franken zu stoppen. Fachleute tun sich allerdings schwer, neben der Euro-Stärke konkrete Gründe für die Schwäche des Franken zu benennen. Spekuliert wird über Eingriffe der SNB, um die Franken-Schwäche zu befeuern.

Tagesgewinner unter den Währungen der größten Industrieländer war die schwedische Krone. Sie legte gegenüber dem amerikanischen Dollar um gut ein Prozent zu. Auslöser waren sehr gute Wachstumszahlen. Im zweiten Quartal wuchs die schwedische Wirtschaft um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Das war der stärkste Zuwachs seit Ende 2010 und lag fast doppelt so hoch wie die mittleren Erwartungen von Analysten. Die Kritik einiger Fachleute an der extrem lockeren Geldpolitik der schwedischen Notenbank dürfte angesichts solcher Zahlen eher lauter als leiser werden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89568 (0,88978) britische Pfund, 130,37 (130,32) japanische Yen und 1,1357 (1,1232) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1264,90 (1261,10) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete unverändert 34 773,00 Euro./bgf/tos/stw

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: OlegDoroshin / Shutterstock.com, Beat Bieler / Shutterstock.com