Goldpreis: Atempause nach Rekordlaune

Der Goldpreis bewegt sich dank einer anhaltend starken Risikoaversion der Investoren weiterhin nur knapp unter seinem Rekordniveau.
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von Jörg Bernhard
Nach wie vor stellen sich die Märkte auf zusätzliche US-Zölle ein, die den globalen Handelskrieg verschärfen könnten. Das Weiße Haus nannte bislang zwar noch keine Einzelheiten zum Umfang der Zölle, erklärte jedoch, dass sie unmittelbar nach ihrer Bekanntgabe in Kraft treten würden. Präsident Trump deutete außerdem an, dass die Zölle viele Länder betreffen würden, was Sorgen über weitreichende wirtschaftliche Folgen auslöste. Zudem zeigten jüngste Daten eine schwache Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt sowie einen enttäuschenden Bericht zur Industrieproduktion. Am Nachmittag steht der ADP-Monatsbericht über die Zahl neu geschaffener Stellen auf der Agenda. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich diese von 77.000 auf 105.000 erhöht haben. Besonders spannend dürfte es allerdings am Freitag werden, wenn das US-Arbeitsmarkt sein monatliches Update zum Arbeitsmarkt veröffentlicht.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 0,90 auf 3.146,90 Dollar pro Feinunze.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Rohöl: Warten auf EIA-Update
Die "Maximum Pressure"-Kampagne von US-Präsident Trump zur Eindämmung der Exporte von russischem und iranischem Öl wird an den Märkten weiterhin genau beobachtet. Zudem wiesen die am Dienstagabend veröffentlichten API-Daten einen Anstieg der US-Rohölvorräte um 6 Millionen Barrel aus, während die Benzinbestände um 1,6 Millionen Barrel zurückgingen. Neue Impulse könnte der für den Nachmittag angekündigte "offizielle" Wochenbericht der US-Energiebehörde EIA (16.30 Uhr) liefern. Zudem blicken Anleger nun gespannt auf das bevorstehende OPEC+-Treffen am morgigen Donnerstag.
Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,08 auf 71,12 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 74,38 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.net
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