Warum der Eurokurs zulegen kann

Der Eurokurs hat am Donnerstag etwas zugelegt.
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Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1436 Dollar. Er lag damit etwas höher als noch am Mittag, als er nur knapp über der Marke von 1,14 Dollar notierte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1424 (Mittwoch: 1,1487) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8754 (0,8706) Euro.

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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Nur vorübergehend belastet wurde der Euro durch neue Wachstumsprognosen der EU-Kommission. Die EU geht in ihrem Herbstgutachten von einem etwas schwächeren Wachstum im Euroraum in den kommenden Jahren aus. Sie nannte zahlreiche Wachstumsrisiken, darunter die Gefahr steigender Staatsschulden in einigen Euroländern. Kritisiert wurde Italiens Haushaltspolitik, die laut Kommission zu steigenden Budgetdefiziten führe und dem Ziele einer Verringerung der Schuldenquote entgegenstehe.
Die Finanzmärkte warten auf die Entscheidungen der US-Notenbank Federal Reserve. Es wird erwartet, dass die Geldpolitiker ihren Leitzins nicht antasten. Die nächste Leitzinsanhebung wird erst im Dezember erwartet. Aussagen der Notenbank zur künftigen Geldpolitik und der wirtschaftlichen Lage könnten aber den Devisenmarkt bewegen. US-Präsident Donald Trump hatte die Fed wegen ihren Zinserhöhungen heftig kritisiert.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87163 (0,87403) britische Pfund, 129,90 (130,02) japanische Yen und 1,1456 (1,1444) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1224,15 (1229,95) Dollar festgesetzt.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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