Produktionsprobleme in Kanada belasten K+S-Aktie - Ergebnisbelastung im zweiten Quartal

Sein kanadisches Kaliwerk bereitet dem Kasseler Düngemittel- und Salzkonzern K+S derzeit Probleme.
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Schwierigkeiten in der Produktion würden das operative Ergebnis im zweiten Quartal belasten, sagte Vorstandsmitglied Mark Roberts dem Handelsblatt. Die Produktion läuft nach einem mehrtägigen Stillstand wegen der Reparatur eines Schornsteins und nach dem Streik der kanadischen Eisenbahngesellschaft zwar wieder, aber K+S hat in Kanada noch eine weitere Baustelle: "Die Qualität unserer Produkte ist noch nicht so, wie wir sie gerne hätten", sagte Roberts. Daran arbeite man aber mit Hochdruck, versicherte er.
K+S hatte das Kaliwerk in Kanada im vergangenen Jahr in Betrieb genommen. Mehr als 3 Milliarden Euro haben die Kasseler dort investiert. Im Gegensatz zu den deutschen Werken, wo die Produkte im Bergbauverfahren unter Tage abgebaut werden, wird in Kanada das Kaliumchlorid im sogenannten Solution Mining mit einer Chemikalienlösung aus der Tiefe an die Oberfläche gespült und später aus der Lauge auskristallisiert. "Die chemische Qualität unserer Produkte ist zwar so gut, dass unsere Kunden sie akzeptieren", sagt Roberts. "Aber wir müssen noch die physikalischen Eigenschaften verbessern. Unsere Ingenieure sind dran und ich bin sicher, dass wir das Thema bald lösen. Zusätzliche Investitionen müssen wir dafür aber nicht einplanen", sagt er.
Wie stark die Probleme im Werk in Kanada das Ergebnis von K+S im zweiten Quartal beeinträchtigen werden, dazu macht Roberts keine Angaben. An der Prognose, die der Konzern zuletzt für die Kalisparte wie auch für das gesamte Unternehmen ausgegeben hat, hält man jedenfalls weiterhin fest: "Wir wollen unseren Umsatz spürbar und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber 2017 deutlich steigern", sagte Roberts dem Handelsblatt.
Die Papiere von K+S sind am Dienstag unter Druck geraten. Bis Handelsschluss gaben sie um 1,95 Prozent auf 22,11 Euro nach.
FRANKFURT (Dow Jones)
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