KI-Cloud in der Mache?

Weitere Geschäftsfelder: NVIDIA-Aktie vor neuen Höhen?

03.03.25 23:31 Uhr

NVIDIA-Aktie an der NASDAQ vor Aufwärtstrend? So erschließt sich NVIDIA zusätzliche Geldquellen | finanzen.net

NVIDIA zeigt einen wachsenden Appetit auf Miet-Rechenzentrumskapazitäten. Wie es scheint, baut der Chipdesigner seine eigene "KI-Cloud" auf.

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• NVIDIA fragt deutlich mehr Miet-Rechenzentrumskapazitäten nach
• NVIDIA baut möglicherweise eine eigene KI-Cloud auf
• Softwaregeschäft könnte vorangetrieben werden

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Kaum ein anderes Unternehmen profitiert derart vom Hype um das Thema künstliche Intelligenz wie der US-Konzern NVIDIA, der sich zum unangefochtenen Marktführer für KI-Hochleistungsprozessoren aufschwingen konnte. Dank seines technologischen Vorsprungs - seine ursprünglich für Grafikkarten entwickelten Technologien bewähren sich auch in besonderem Maße für KI-Anwendungen - beherrscht NVIDIA derzeit rund 80 Prozent des Weltmarktes für KI-Hochleistungsprozessoren. Doch damit nicht genug, wie "Investor’s Business Daily" berichtet, will sich der Konzern anscheinend weitere Geldquellen erschließen.

Mehr Miet-Rechenzentrumskapazitäten

Demnach habe NVIDIA plötzlich deutlich mehr Kapazitäten als üblich in hochmodernen Rechenzentren angemietet, die speziell für KI-Verarbeitung ausgelegt sind. Michael Elias, Analyst bei TD Cowen, verwies hierzu auf einen umfangreichen Mietvertrag für Rechenzentrumskapazitäten in Nord-Virginia der wohl zwischen NVIDIA und Digital Realty geschlossen wurde. Laut dem Analysten will sich NVIDIA zudem mittels weiterer Deals noch zusätzliche Rechenzentrumskapazitäten sichern.

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"Wir sehen das Potenzial, dass NVIDIA 2025 seine Anmietung von Rechenzentren beschleunigt, um mehr Kapazität für seine 'KI-Cloud' zu sichern - mit der Möglichkeit, dass NVIDIA seine Hyperscaler-Konkurrenten in puncto Rechenzentrumsanmietung übertrifft", wird aus einem Bericht von Elias zitiert. Weiter schrieb er: "Wir waren überrascht, von dem Umfang von NVIDIAs Rechenzentrumsbedarf zu erfahren, da die Anmietung von Blöcken mit über 100 Megawatt eine erhebliche Abweichung von NVIDIAs bisherigem Ansatz darstellt, bei dem Kapazitäten von nur 10 bis 15 Megawatt angemietet wurden", erklärte der Analyst. "Unsere weiteren Nachforschungen ergaben, dass diese größeren Kapazitätsblöcke zur Unterstützung einer 'KI-Cloud' vorgesehen sind."

Mit der NVIDIA DGX Cloud besitzt der Konzern zwar bereits eine eigene KI-Cloud-Plattform, die Unternehmen KI-Rechenleistung als Service bereitstellt. Die Kunden können DGX-Server mit leistungsstarken GPUs direkt über die Cloud nutzen, ohne eigene Hardware zu kaufen. Allerding hostet NVIDIA seine DGX Cloud nicht nur in eigenen Rechenzentren, sondern nutzt auch Partner. Der Bericht, dass NVIDIA nun große Mengen an Rechenzentrumskapazitäten anmietet, deutet darauf hin, dass möglicherweise eine eigene, unabhängige KI-Cloud-Infrastruktur aufgebaut wird, mit dem Ziel, die Abhängigkeit von Drittanbietern wie Amazon zu verringern.

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Höhere Margen für NVIDIAs Softwaregeschäft

Mit den zusätzlichen Rechenzentrumskapazitäten könnte NVIDIA somit nicht nur Server vermieten, die von seinen eigenen Chips angetrieben werden, sondern auch seine KI-Softwareentwicklungsplattform hosten.

Die End-to-End Software-Suite NVIDIA AI Enterprise unterstützt Unternehmen - etwa aus der Automobilindustrie, dem Gesundheitswesen und dem Finanzsektor - dabei, maßgeschneiderte KI-Anwendungen zu entwickeln. Dazu bietet sie optimierte und getestete KI-Frameworks, Bibliotheken und Werkzeuge für verschiedene Anwendungsfälle. Bislang können Kunden diese KI-Tools von NVIDIA über die AWS-Plattform mieten, aber mit eigenen Rechenzentren wären NVIDIAs Gewinnmargen höher.

Höhere Margen könnten Anleger dazu bewegen, trotz des aktuell hohen Niveaus der NVIDIA-Aktie doch noch einzusteigen.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Below the Sky / Shutterstock.com, Konstantin Savusia / Shutterstock.com

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