Iran sieht Verstoß gegen Waffenruhe: DAX letztlich stabil -- Wall Street schließt uneins -- Rheinmetall mit Großauftrag -- IREN, Xiaomi, adidas, Schaeffler, NVIDIA, Infineon, Micron, BYD im Fokus
Zscaler-Anleger nach enttäuschendem Ausblick in Panik. Fraport-Chef sieht Kerosin-Versorgung als sicher. AstraZeneca: FDA verschiebt US-Zulassung von Camizestrant. Verve Group: Umsatzplus aber weniger Gewinn. Ölpreise fallen wieder. Ex-VW-Chef Diess will E-Traktor auf den Markt bringen. Aroundtown macht weniger Gewinn. Siemens Healthineers: Bis zu 230 Millionen Euro für eigene Anteile.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt büßte seine Gewinne zur Wochenmitte ein.
Der DAX startete mit einem Plus in den Mittwochshandel. Er verblieb auch weiterhin in der Gewinnzone. Am Mittag schrumpften seine Gewinne jedoch etwas zusammen, sodass er sich vorwiegend seitwärts bewegte. Schlussendelich ging er leichte 0,03 Prozent tiefer bei 25.177,8 Punkten aus dem Handel.
Der TecDAX kletterte anfänglich und zeigte sich auch anschließend freundlich, nachdem er zwischenzeitlich ins Minus gerutscht ist. Er ging 0,1 Prozent höher bei 4.068 Zählern in den Feierabend.
Nach den Verlusten vom Dienstag legte der DAX zur Wochenmitte vorübergehend wieder etwas zu. Das Rekordhoch aus dem Januar bei 25.507 Punkten bleibt weiter in Reichweite.
An den US-Börsen ist dem NASDAQ 100 im frühen US-Handel mit Mühe ein weiterer Höchststand gelungen, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzten. Angetrieben wurde die Entwicklung vor allem von der anhaltenden KI-Euphorie.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
An den europäischen Börsen ging es am Mittwoch nach oben.
Der EURO STOXX 50 eröffnete etwas höher und zeigte sich anschließend etwas stärker. Zum Handelsschluss notierte er 0,11 Prozent stärker bei 6.070,54 Punkten.
Neue, belastbare Entwicklungen im Zusammenhang mit der Iran-Krise blieben weiterhin aus. Unterstützend wirkte allerdings der zuletzt rückläufige Ölpreis.
Positive Impulse für die Weltwirtschaft kamen dagegen aus China. Dort sind die Industriegewinne im April auf den höchsten Stand seit 52 Monaten gestiegen und haben damit einen fast dreijährigen Abwärtstrend beendet. Höhere Unternehmensgewinne könnten die Investitionsbereitschaft chinesischer Firmen stärken und damit auch die Nachfrage nach Produkten europäischer Exporteure ankurbeln.
Im Fokus standen zudem die europäischen Autohersteller. Anlass waren die neuen Absatzzahlen des European Automobile Manufacturers' Association für den europäischen Markt.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
An der Wall Street ging es am Mittwoch in unterschiedliche Richtungen.
Der Dow Jones Industrial startete marginal fester und hielt sich im weiteren Verlauf im Plus. Dabei markierte er bei 50.830,41 Zählern ein neues Rekordhoch. Er verabschiedete sich 0,36 Prozent stärker bei 50.644,34 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite stieg zur Eröffnung leicht an, fiel dann in die Verlustzone, kämpfte sich im Verlauf jedoch wieder an die Nulllinie zurück. Er beendete den Tag mit einem minimalen Plus von 0,07 Prozent bei 26.674,73 Zählern.
Nachdem der S&P 500 und der NASDAQ 100 bereits am Dienstag neue historische Höchststände erreicht hatten, untermauert Goldman Sachs den anhaltenden Optimismus: Die Analysten hoben ihr Jahresendziel für den S&P-500 von 7.600 auf 8.000 Punkte an und begründeten dies mit den robusten Gewinnsteigerungen der Unternehmen.
Zusätzlicher Rückenwind kam vom Energiemarkt, was auch die Inflationssorgen der Investoren dämpfte. Trotz des fragilen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran - der nach jüngsten US-Luftangriffen nahe der Straße von Hormus auf der Kippe steht - gaben die Ölpreise spürbar nach und setzten ihre Abwärtsbewegung vom Wochenanfang fort.
Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die Börsen Asiens verbuchten am Mittwoch mehrheitlich Verluste.
In Tokio verbuchte der Nikkei 225 ein Plus von 0,01 Prozent auf 64.999,41 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite derweil 1,25 Prozent auf 4.093,73 Zähler.
In Hongkong ging es für den Hang Seng 1,06 Prozent auf 25.328,23 Indexpunkte abwärts.
Die Börse in Seoul kennt weiterhin kaum ein Halten und eilt von Rekord zu Rekord. Auch am Mittwoch setzte sich die Rally fort. Der KOSPI hat seit Jahresbeginn inzwischen rund 97 Prozent gewonnen - der Index hat sich damit nahezu verdoppelt.
An den übrigen Börsen der Region dominierten dagegen eher leichte Verluste. Hintergrund sind die zuletzt wieder gesunkenen Hoffnungen auf eine kurzfristige Friedenslösung im Nahost-Konflikt.
Top Themen

News-Ticker
Gaspreis, Goldpreis, Ölpreis & Co aktuell
(10:13 Uhr)Wochenstart an der Börse: 10 wichtige Fakten
(08:00 Uhr)