Heute im Fokus

Nahostkonflikt: DAX letztlich unter 24.000-Punkte-Marke -- Wall Street schließt tiefrot -- Lufthansa-Aktie scheitert an DAX-Rückkehr -- HENSOLDT, PUMA, Broadcom, Siemens Energy, RENK, NVIDIA im Fokus

aktualisiert 05.03.26 22:01 Uhr

Bayer: Gericht genehmigt vorerst Glyphosat-Deal mit Klägern. OpenAI-Gespräche verpassen Trade Desk-Aktie einen Höhenflug. Steyr Motors plant erste Dividende nach IPO. DHL übertrifft Gewinnprognose. LEG erhöht Dividende. Merck mit verhaltener Prognose für 2026. Ströer steigert Umsatz leicht. China setzt Wachstumsziel auf niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. DroneShield weitet Aktienbasis aus.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag nach Schwankungen mit Verlusten.

Der DAX startete niedriger und fiel anschließend weiter zurück, bevor es etwas später leicht aufwärts ging. Jedoch konnte der Leitindex seine Gewinne nicht halten und rutschte nach einem zeitweiligen Auf und Ab klarer in die Verlustzone. Dabei unterschritt er sogar die 24.000-Punkte-Marke. Schlussendlich ging er 1,61 Prozent schwächer bei 23.815,75 Punkten aus dem Handel.
Der TecDAX eröffnete ebenfalls leichter. Nachdem er sich im Anschluss noch tiefer präsentierte, konnte auch er zeitweise in die Gewinnzone drehen. Schlussendlich tendierte er jedoch wieder abwärts und beendete den Tag 1,47 Prozent im Minus bei 3.663,37 Stellen.

Der Iran-Konflikt weitete sich derweil weiter aus. Eine ballistische Rakete wurde in Richtung des Nato-Mitglieds Türkei abgefeuert, während Israel seine Angriffe auf Stellungen der Hisbollah im Libanon fortsetzt. In mehreren Golfstaaten kam es zu Drohnenattacken auf zivile Ziele. Zudem versenkten die USA vor Sri Lanka ein Kriegsschiff. Gleichzeitig fließen durch die Straße von Hormus deutlich weniger Öl und Gas. Hinzu kommt die Meldung über eine Explosion auf einem Tanker im Persischen Golf, die neue Sorgen um die Sicherheit der Handelsschifffahrt ausgelöst hat. In der Folge zogen die Ölpreise erneut an.

Nach Einschätzung von Marktbeobachter Stephen Innes von SPI Asset Management liegt das Problem weniger im beschädigten Tanker selbst, sondern vielmehr in der Erkenntnis, dass sich die Kriegshandlungen offenbar nicht mehr nur gegen militärische Ziele richten, sondern zunehmend auch den globalen Handel betreffen.

Unterdessen nahm in Deutschland die Berichtssaison weiter Fahrt auf. Am Donnerstag legten unter anderem die DAX-Konzerne Merck KGaA und DHL Group ihre Zahlen vor. Ergänzt wurde die Agenda durch mehrere Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe. Außerdem richtete sich der Blick im KI-Sektor auf einen optimistischen Ausblick des US-Chipherstellers Broadcom.

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