Heute im Fokus

Nahostkonflikt: DAX fällt deutlich unter 25.000 -- US-Börsen uneins -- Kurspotenzial bei Rheinmetall & Co.? -- Lufthansa und TUI im Sinkflug -- Almonty, Palantir, Trump Media, Öl, Goldpreis im Fokus

aktualisiert 02.03.26 22:49 Uhr

Saudi-Arabien: Anlage von Öl-Konzern Aramco angegriffen. Amazon: AWS-Störung beeinträchtigt Dienste weltweit. Warren Buffetts letzte Berkshire Hathaway-Bilanz verfehlt Erwartungen. Paramount macht Warner Bros.-Übernahme offiziell. NVIDIA macht neue Deals mit: Coherent, Lumentum und Deloitte. Novo Nordisk plant Irland-Investitionen.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt musste zum Wochenstart deutliche Verluste hinnehmen.

Der DAX startete bereits deutlich tiefer und rutschte damit direkt zum Auftakt wieder klar unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Zählern. Auch im Verlauf blieb das Börsenbarometer auf tiefrotem Terrain. Schlussendlich beendete es den Handelstag 2,56 Prozent schwächer bei 24.638 Punkten.
Der TecDAX gab zum Start ebenfalls kräftig nach und verlor auch weiterhin an Boden, bis er 1,74 Prozent leichter bei 3.721,86 Zählern in den Feierabend ging.

Zum Start in den März dämpften die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten die Stimmung an den Parketts merklich. Nachdem die ersten zwei Monate des Jahres noch moderate Gewinne brachten, rauschte der Markt zum Start in den März ab.

Die zugespitzte Lage im Nahen Osten erwies sich am Montag als deutlicher Bremsklotz für den deutschen Aktienmarkt. Insbesondere die anziehenden Energiekosten lösten bei den Anlegern Verunsicherung aus. Auslöser der Marktturbulenzen waren koordinierte Angriffe Israels und der USA am Samstag, bei denen unter anderem der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Als Vergeltung startete Teheran Attacken auf israelische Einrichtungen sowie diverse US-Stützpunkte im Nahen Osten. Laut RBC-Expertin Lori Calvasina sind verschärfte geopolitische Spannungen zwar mittlerweile ein typisches Begleitmerkmal der globalen Märkte seit der Pandemie, dennoch bleibe das Potenzial für eine spürbare Eintrübung des Sentiments hoch.

Auch Scott Chronert von der Citigroup betonte in einer Analyse vom Sonntag, dass die geopolitischen Risiken keinesfalls unterschätzt werden dürfen. Historische Vergleiche der vergangenen vier Jahrzehnte verdeutlichen laut Chronert, dass vor allem die Dauer der Kämpfe sowie deren ökonomische Auswirkungen die entscheidenden Faktoren für die Preisbildung an den Aktienbörsen sind.

Im Fokus standen dabei primär die Ölnotierungen, die zum Wochenauftakt wie prognostiziert kräftige Gewinne verbuchten. Trotz der Einschränkungen des Tankerverkehrs in der Straße von Hormus - einer zentralen Schlagader für den weltweiten Energietransport - durch den Iran, ist am Ölmarkt bisher jedoch keine unkontrollierte Panik ausgebrochen.

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