Prof. Otte-Kolumne Max Otte

Wer zocken will, kauft Anleihen!

22.11.10 10:00 Uhr

Wer zocken will, kauft Anleihen! | finanzen.net

Früher kaufte man Anleihen, um ruhig zu schlafen.

Werte in diesem Artikel
Aktien

13,75 EUR -0,23 EUR -1,65%

96,82 CHF -1,60 CHF -1,63%

154,02 EUR -1,84 EUR -1,18%

12,90 EUR -0,20 EUR -1,53%

303,00 CHF -5,00 CHF -1,62%

33,24 EUR -0,44 EUR -1,31%

98,00 EUR -2,08 EUR -2,08%

Indizes

7.858,8 PKT -17,5 PKT -0,22%

1.907,2 PKT -10,0 PKT -0,52%

22.390,8 PKT -149,1 PKT -0,66%

199,9 PKT -1,3 PKT -0,64%

42.225,3 PKT 235,4 PKT 0,56%

547,8 PKT -1,6 PKT -0,29%

5.304,0 PKT -16,4 PKT -0,31%

1.562,9 PKT -6,0 PKT -0,38%

11.674,2 PKT -79,0 PKT -0,67%

27.494,4 PKT -197,0 PKT -0,71%

7.777,3 PKT 38,7 PKT 0,50%

16.889,3 PKT 87,8 PKT 0,52%

8.625,5 PKT -57,8 PKT -0,67%

2.736,5 PKT 15,6 PKT 0,57%

5.671,0 PKT 37,9 PKT 0,67%

12.588,3 PKT -98,3 PKT -0,77%

16.790,3 PKT -122,7 PKT -0,73%

4.567,4 PKT -29,2 PKT -0,63%

Heute muss es heißen: „Wer zocken will, kauft Anleihen“.

Mittlerweile haben wir nach der Griechenland-Krise die Irland-Krise. Und auch Irland muss von der EU – sprich Deutschland und den starken Nationen – gerettet werden. Portugal und Spanien könnten als nächstes an der Reihe sein.

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Ich sehe die Eurozone – leider! – derzeit nicht als bedroht an. Solange Deutschland zahlt, kann die Eurozone noch eine ganze Weile weiter machen. Deutschlands Staatsschulden liegen erst bei 80 Prozent der Wirtschaftsleistung. Da ist eine Verdoppelung – leider – locker drin. Also retten wir in Irland wieder die Banken auf Kosten der irischen und deutschen Bevölkerung.

Irgendwann werden sich die aufgestauten Geld- und Schuldenmengen entladen und zu Staatsbankrotten (Deflation) oder Inflation führen. Bei den derzeitig niedrigen Renditen und den hohen Risiken kann es nicht gut sein, Anleihen zu kaufen.

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Immer noch gibt es genug billige und sichere Aktien. RWE (WKN: 703712) und E.ON (WKN: ENAG99), Sanofi-Aventis (WKN: 920657), Novartis (WKN: 904278) und Roche (WKN: 851311) bieten inflationssichere Dividenden über vier, fünf oder sechs Prozent. Procter & Gamble (WKN: 852062) bietet drei Prozent, dafür aber Wachstum, Rhön-Klinikum (WKN: 704230) zwei Prozent und Wachstum.

Klar: Siechende Staaten und eine schwindsüchtige Wirtschaft wären auch für diese Titel kein wirklich gutes Umfeld. Aber alle oben genannten Unternehmen werden ihr Geschäft auch in schwierigeren Zeiten weiter betreiben. Ihre Anleihen hingehen sind dann vielleicht futsch.

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Überlegen Sie sich, ob Sie zocken wollen. Wer heute gut schlafen will, braucht Aktien und Gold.

Prof. Dr. Max Otte ist Herausgeber des PRIVATINVESTOR (www.privatinvestor.de) und Geschäftsführender Gesellschafter der IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH. Ziel des Instituts ist die Aktienanalyse und die Entwicklung von Aktienstrategien für Privatanleger.Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

In eigener Sache

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DatumRatingAnalyst
31.03.2025RWE BuyJefferies & Company Inc.
31.03.2025RWE Market-PerformBernstein Research
28.03.2025RWE BuyUBS AG
24.03.2025RWE OverweightBarclays Capital
24.03.2025RWE OverweightJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
31.03.2025RWE BuyJefferies & Company Inc.
28.03.2025RWE BuyUBS AG
24.03.2025RWE OverweightBarclays Capital
24.03.2025RWE OverweightJP Morgan Chase & Co.
24.03.2025RWE BuyJefferies & Company Inc.
DatumRatingAnalyst
31.03.2025RWE Market-PerformBernstein Research
20.03.2025RWE Market-PerformBernstein Research
12.03.2025RWE Market-PerformBernstein Research
20.01.2025RWE Market-PerformBernstein Research
14.01.2025RWE Market-PerformBernstein Research
DatumRatingAnalyst
05.02.2024RWE UnderweightBarclays Capital
21.10.2021RWE UnderweightJP Morgan Chase & Co.
12.11.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
13.08.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
15.05.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux

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