Gold und Rohöl

Gold: Sorgen um Italien verpuffen wirkungslos

29.05.18 08:11 Uhr

Gold: Sorgen um Italien verpuffen wirkungslos | finanzen.net

Wieder einmal bremst der stake Dollar das Interesse an Gold und damit auch dessen Preis.

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von Jörg Bernhard

Im frühen Dienstagshandel kletterte der Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Devisen vergleicht, auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Monaten. Die jüngste politische Entwicklung in Italien, wo bis zu Neuwahlen eine Übergangsregierung gebildet werden soll, wirkte sich bislang nicht auf den Goldpreis aus. Was nicht ist, kann aber noch werden. Insbesondere, wenn die "Lega Nord" bei der nächsten Wahl weitere Stimmenzuwächse erzielen sollte. Aus charttechnischer Sicht dürften die Marktakteure hingegen vor allem den Kampf um die Marke von 1.300 Dollar mit Argusaugen beobachten.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich (gegenüber Freitag) der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 6,20 auf 1.302,80 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Hoffnung auf höheres Ölangebot

An den Ölmärkten wird weiterhin die Chance auf ein höheres Ölangebot aus Saudi-Arabien und Russland diskutiert. Im Gespräch ist mittlerweile eine Größenordnung von einer Million Barrel pro Tag, um die drohenden Ausfälle in Venezuela und im Iran zu kompensieren. Wegen des gestrigen US-Feiertags erfolgt der wöchentliche Marktbericht des American Petroleum Institute einen Tag später als gewohnt. Am Mittwochabend erfahren die Investoren nach US-Börsenschluss, wie sich in den USA die gelagerten Ölmengen im Vergleich zur Vorwoche entwickelt haben.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich (gegenüber Freitag) der nächstfällige WTI-Future um 1,12 auf 66,76 Dollar, während sein Pendant auf Brent (gegenüber Montag) um 0,24 auf 75,54 Dollar anzog.


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