K+S bestätigt nach solidem Jahresauftakt die Prognose - Aktie dreht ins Plus

Der Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat im ersten Quartal Umsatz und operativen Gewinn gesteigert.
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Dazu trugen vor allem Lieferungen aus dem neuen kanadischen Kaliwerk Bethune sowie höhere Marktpreise für Kaliumchlorid bei. Unter dem Strich verdiente das MDAX-Unternehmen weniger, das zugleich den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte.
Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro. Zwar verbuchte der Konzern Absatzverluste in Europa wegen einer verspätet einsetzenden Frühjahrsdüngung und einer geringeren Produktionsmenge am Werk Werra. Diese konnten durch die Lieferungen aus dem neuen Kaliwerk in Kanada mehr als ausgeglichen werden, teilte K+S mit. Während der Geschäftsbereich Kali deutlich zulegte, entwickelte sich der Bereich Salz unter Vorjahr.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 12 Prozent auf 236,8 Millionen Euro zu. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern ging dagegen um fast 12 Prozent auf 83,6 Millionen Euro zurück. Der Rückgang sei im Wesentlichen auf die deutlich geringere Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach dem Produktionsstart in Kanada zurückzuführen, heißt es im Quartalsbericht.
Konzernchef Burkhard Lohr bezeichnete den Jahresauftakt als "solide.... Wir bleiben zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Jahres. Das operative Ergebnis dürfte im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen", sagte er laut der Mitteilung. Das EBITDA 2017 lag bei 576,7 Millionen Euro. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte ebenfalls "deutlich" steigen von den zuvor erzielten 145,0 Millionen Euro. Der Umsatz (2017: 3,627 Milliarden Euro) soll "spürbar" zulegen.
K+S-Aktie dreht ins Plus
Die Enttäuschung der Anleger von K+S über einen holprigen Jahresstart hat am Montag nur kurz gewährt. Der Kurs, der im frühen Handel um mehr als 3 Prozent nachgegeben hatte, drehte im Verlauf in den grünen Bereich. Die Aktie wies nach Handelsschluss am Montag ein Plus von 4,7 Prozent auf knapp 25,2 Euro aus. Die Probleme im ersten Quartal dürften nur vorübergehender Natur gewesen sein, gaben Analysten Entwarnung.
FRANKFURT (Dow Jones)
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Name | Hebel | KO | Emittent |
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Bildquellen: K+S
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Analysen zu K+S AG
Datum | Rating | Analyst | |
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27.03.2025 | K+S Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
26.03.2025 | K+S Halten | DZ BANK | |
19.03.2025 | K+S Halten | DZ BANK | |
19.03.2025 | K+S Sell | UBS AG | |
19.03.2025 | K+S Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) |
Datum | Rating | Analyst | |
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27.03.2025 | K+S Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
26.03.2025 | K+S Halten | DZ BANK | |
19.03.2025 | K+S Halten | DZ BANK | |
13.03.2025 | K+S Hold | Warburg Research | |
07.02.2025 | K+S Neutral | JP Morgan Chase & Co. |
Datum | Rating | Analyst | |
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19.03.2025 | K+S Sell | UBS AG | |
14.03.2025 | K+S Sell | Deutsche Bank AG | |
14.03.2025 | K+S Underperform | Jefferies & Company Inc. | |
13.03.2025 | K+S Sell | UBS AG | |
23.01.2025 | K+S Underperform | Jefferies & Company Inc. |
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