DAX schließt schwächer -- US-Börsen uneinheitlich -- PUMA: Neuer Großaktionär -- UnitedHealth: Prognose und Medicare-Pläne belasten -- DroneShield, SAP, Tesla, VORWERK, GameStop, Intel im Fokus
EU-Automarkt legt 2025 weiter zu - Mehr E-Autos, weniger Verbrenner. Trump erhöht Zölle für Südkorea auf 25 Prozent. QIAGEN: Mark Stevenson in den Aufsichtsrat berufen. Roche meldet positive Ergebnisse in Phase-2-Studie für Abnehmspritze. D-Waves Quantencomputing-Konferenz Qubits im Fokus der Anleger. Citigroup nimmt Bewertung von Novo Nordisk auf.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich im Dienstagshandel etwas schwächer.
Der DAX startete zum Auftakt etwas höher, gab die Gewinne im Verlauf aber ab und kam dann nur noch leicht vom Fleck. Dabei wechselte das deutsche Börsenbarometer einige Male das Vorzeichen. Schlussendlich ging er 0,15 Prozent tiefer bei 24.894,44 Einheiten aus dem Handel.
Der TecDAX rutschte ins Minus, nachdem er zum Start noch etwas zuleget hatte. Er verabschiedete sich 0,5 Prozent leichter bei 3.712,95 Stellen aus dem Handel.
Die am Morgen kurzzeitig übersprungene 25.000-er Marke blieb für den deutschen Leitindex im Blick, aber außer Reichweite.
"Die neuen Zolldrohungen von Donald Trump konnten dem Markt bislang nicht schaden", stellte Thomas Altmann fest, Marktexperte von QC Partners. "Bei Zolldrohungen ist der Markt in den vergangenen Monaten deutlich widerstandsfähiger geworden." Anleger hätten sich daran gewöhnt, dass nur einem Bruchteil der Drohungen auch tatsächlich Zölle folgten.
Die neue Woche steht im Zeichen der Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Mit der Deutschen Bank und SAP präsentierten die ersten beiden DAX-Mitglieder ihre Bilanzen. In den USA werden die Resultate unter anderem von Microsoft, Tesla und Apple erwartet. Zudem steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend auf der Agenda.
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Die europäischen Börsen zeigten sich am Dienstag etwas höher.
Der EURO STOXX 50 gewann zu Anfang und hielt sich im Handel weiter in der Gewinnzone. Er beendete den Handelstag 0,62 Prozent höher bei 5.994,59 Indexpunkten.
Die neue Woche drehte sich vor allem um die Berichtssaison der Unternehmen. Den Auftakt im DAX machten Deutsche Bank und SAP, die ihre Quartalszahlen vorlegten. In den USA stehen unter anderem die Ergebnisse von Microsoft, Tesla und Apple im Fokus. Außerdem rückt am Mittwochabend die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed in den Blickpunkt.
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Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag mit unterschiedlichen Vorzeichen.
Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,83 Prozent bei 49.003,04 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite konnte unterdessen Gewinne einfahren und verabschiedete sich mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 23.817,10 Punkten.
An der Wall Street ließ sich zum Dienstagshandel ein uneinheitlicher Handel beobachten, nachdem sich die Stimmung besser entwickelte als viele Marktbeobachter erwartet hatten. Die Aktienampeln stehen überwiegend auf Grün - der marktbreite S&P 500 schaffte sogar ein neues Allzeithoch. Trotz geopolitischer Spannungen - etwa erneuter US-Zolldrohungen gegen Kanada - und politischer Unsicherheiten zeigten sich die Anleger an den Märkten weitgehend unbeeindruckt.
Die Handelswoche war von geopolitischen und handelspolitischen Risiken geprägt, darunter der vorerst entschärfte Konflikt um Grönland sowie von Präsident Donald Trump zurückgenommene Strafzoll-Ankündigungen gegen mehrere europäische Länder. Im Zusammenhang mit innenpolitischen Spannungen hat die Eskalation um die tödlichen Schüsse von Bundesbeamten in Minnesota durch Immigrations- und Zollbehörden (ICE) für breite öffentliche und politische Debatten gesorgt; mehrere Proteste und Forderungen nach unabhängigen Untersuchungen laufen derzeit in den USA, nachdem Bundesagenten erneut einen US-Bürger in Minneapolis erschossen haben.
Am Dienstag begann zudem die zweitägige Sitzung der US-Notenbank (Fed), bei der keine Änderung der Leitzinsen erwartet wird, was den Fokus der Marktteilnehmer auf Fed-Kommentare und Konjunkturdaten verstärkt.
Die wichtigsten Märkte in Fernost zeigten sich am zweiten Handelstag der Woche mit Gewinnen.
In Tokio gewann der Nikkei 225 am Dienstag 0,85 Prozent auf 53.333,54 Punkte.Auf dem chinesischen Festland fielen die Aufschläge kleiner aus - der Shanghai Composite gewann 0,18 Prozent auf 4.139,90 Einheiten.
In Hongkong verzeichnete der Hang Seng daneben ein Plus von 1,35 Prozent auf 27.126,95 Punkte.
Die Märkte warteten weiter auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch.
Rückenwind kam für die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag aus den USA: Anleger setzten auf robuste Quartalszahlen großer Technologiekonzerne. Belastet wurde das Bild allerdings durch handelspolitische Signale aus Washington. Präsident Donald Trump kündigte am späten Montag neue Strafzölle gegen Südkorea an und warf dem Land vor, bestehende Handelsvereinbarungen nicht einzuhalten. Betroffen sind unter anderem Auto-, Holz- und Pharmaimporte, für die künftig Abgaben von 25 Prozent gelten sollen.
Für eine gewisse Entspannung sorgten zuletzt auch politische Entwicklungen in den USA. Nach öffentlicher Kritik kündigte die US-Regierung an, den Tod eines US-Bürgers im Zusammenhang mit einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE untersuchen zu lassen. Beobachter werten den Schritt als Signal zur Deeskalation der innenpolitischen Lage. Der sogenannte "Sell-America"-Trade bleibt jedoch ein dominierendes Thema, Kapitalströme verlagern sich weiterhin verstärkt in andere Regionen.
Zudem positionierten sich Teilnehmer für die anstehenden Geschäftszahlen wichtiger Unternehmen im US-Technologiesektor.
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