DAX letztlich kaum bewegt -- US-Börsen rot -- Mercedes-Benz: Gewinneinbruch -- Siemens erhöht Ergebnisprognose -- TKMS, Deutsche Börse, DroneShield, Birkenstock, Micron, Palantir, Fastly im Fokus
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Marktentwicklung
Nach einem kräftigen Start tendierte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag nur seitwärts.
Der DAX stieg bereits höher in den Handel ein und baute sein Plus in der Folge weiter aus. Am frühen Abend schmolzen die Aufschläge nur so dahin, sodass der Leitindex seine Gewinne vollends abgab. Sein Schlussstand: 24.852,69 Punkte (-0,01 Prozent).
Auch der TecDAX eröffnete die Sitzung stärker und baute seine Gewinne anschließend aus. Kurz vor Handelsschluss fiel er unter die Nulllinie, wo er den Tag 0,21 Prozent schwächer bei 3.599,37 Punkten beendete.
Der DAX holte am Donnerstag zeitweise einen Großteil der Verluste vom Vortag wieder auf. Er bewegte sich lange in unmittelbarer Nähe der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Zählern und konnte diese gleich zum Start überwinden. Letztlich prallte er aber an der psychologisch wichtigen Marke ab.
An der Wall Street hatten die großen Indizes am Mittwoch zunächst positiv auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten reagiert, ihre anfänglichen Gewinne jedoch rasch wieder eingebüßt. Nach Börsenschluss in Europa stabilisierte sich die Lage allerdings, sodass weitere Abschläge ausblieben - trotz deutlich steigender Renditen am Anleihemarkt.
Unternehmensseitig war eine Flut an Quartalzahlen zu verarbeiten, darunter Siemens, Mercedes-Benz, Deutsche Börse und thyssenkrupp.
Gleichzeitig blicken Anleger bereits auf US-Inflationszahlen, die am Freitag erwartet werden. Neben den am Mittwoch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten gelten sie als weiteres Indiz, um den Spielraum der Notenbank Fed einschätzen zu können.
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Die europäischen Börsen verbuchten am Donnerstag Verluste.
Der EURO STOXX 50 startete höher und legte auch anschließend zu. Am frühen Abend drehte er dann aber ins Minus und verabschiedete sich mit Verlusten von 0,51 Prozent bei 6.004,74 Zählern in den Feierabend.
Nach dem US-Arbeitsmarktbericht vom Vortag richtet sich der Blick nun auf die noch bedeutenderen US-Verbraucherpreise, die am Freitag veröffentlicht werden. "Die Märkte sitzen zwischen zwei Stühlen", hieß es aus dem Handel. Erst die Inflationsdaten würden das Gesamtbild für die US-Notenbank und die Aussichten auf mögliche Zinssenkungen vervollständigen. Der robuste Arbeitsmarkt habe zuletzt keine Argumente für bald sinkende Zinsen geliefert. Eine deutlich niedrigere Teuerungsrate könnte dieses Signal jedoch relativieren.
Die Vorgaben aus den USA unterstreichen derweil die Spaltung im Technologiesektor: Unter Druck stehen vor allem Unternehmen mit hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz, während Chiphersteller als Profiteure der entsprechenden Kapitalströme gefragt sind.
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Die US-Börsen wiesen am Donnerstag rote Vorzeichen aus.
Der Dow Jones verlor im Donnerstagshandel 1,34 Prozent auf 49.452,12 Punkte.
Auch der NASDAQ Composite rutschte ab und ging 2,03 Prozent tiefer bei 22.597,15 Zählern in den Feierabend.
Die US-Börsen zeigten sich am Donnerstag schwächer. Zuletzt wirkten erneut Sorgen belastend, dass neue KI-Anwendungen etablierte Geschäftsmodelle, etwa im Software- und Finanzsektor, unter Druck setzen könnten.
Zudem dämpfte ein überraschend robuster Arbeitsmarktbericht für Januar die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung. Diese waren zuvor durch schwache Einzelhandelszahlen aufgekommen. Nun richten sich die Blicke auf die anstehenden Verbraucherpreisdaten. Sollten diese eine anhaltend hohe Inflation signalisieren, dürfte sich eine Lockerung der Geldpolitik weiter verzögern.
Die wichtigsten Märkte in Fernost zeigen sich am Donnerstag uneins.
In Tokio notierte der Nikkei 225 nach der Feiertagspause am Vortag letztlich 0,02 Prozent tiefer bei 57.639,84 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite unterdessen 0,05 Prozent auf 4.134,02 Zähler nach oben.
Der Hang Seng verlor derweil 0,86 Prozent auf 27.032,54 Stellen.
In Tokio knüpfte der Nikkei nur zeitweise an die starken Zuwächse zu Wochenbeginn an, die auf den klaren Wahlsieg von Premierministerin Takaichi folgten. Zwischenzeitlich übersprang der Index erstmals die Marke von 58.000 Punkten, konnte dieses Niveau jedoch nicht behaupten. Marktbeobachtern zufolge wurden die Zugewinne in Asien durch die am Vortag veröffentlichten, überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten etwas gebremst. Diese nähmen zwar Sorgen um die Konjunktur der größten Volkswirtschaft der Welt, ließen jedoch Erwartungen auf baldige weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank schwinden. An den US-Börsen führte dies zu einem überwiegend wenig veränderten bis leicht schwächeren Handelsschluss.
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