Frieden in Freiheit: ein hohes Gut!

18.02.25 08:40 Uhr

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Konjunktur: Wen interessiert das?


Am heutigen Vormittag kommen neue Zahlen vom ZEW. Der institutseigene Index für die Erwartungen der professionellen Konjunkturauguren steht auf der Agenda. Für den Februar-Wert prognostizieren wir einen Anstieg auf 15 Indexpunkte. Im Monat zuvor waren 10,3 Zähler gemeldet worden. Über jeden Anstieg hier dürfen wir uns freuen, mag er auch noch so mager ausfallen. Überbordende Freude wird man aus den anstehenden Zahlen nicht herauslesen können. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 20, das Maximum bei 90 Punkten. Die Vereinigten Staaten veröffentlichen am Nachmittag unserer Zeit den Empire State Manufacturing Index und den NAHB-Immobilienmarktindex. Groß erwärmen wird sich niemand für die Konjunkturdaten. Auch gestern verlief das Geschehen an den Finanzmärkten gänzlich losgelöst von den Nachrichten zu Konjunktur und Inflation.

Zentral: Krieg und Frieden


Der deutsche Aktienindex DAX beendete den gestrigen Handelstag mit einem Plus von bemerkenswerten 1 1/4 %. Heraus stachen Rüstungswerte. Rheinmetall gewann im Tagesverlauf 14 %, Hensold um 13,5 %. Seit Februar 2022, dem Beginn des offenen Ukrainekriegs, hat sich die Aktie von Rheinmetall im Preis annähernd verzehnfacht. Gerechnet zurück bis zur Annexion der Krim im März 2014 ist Rheinmetall gut und gerne auf das 18-fache gestiegen. Anfang der kommenden Woche wird in politischen Reden darauf hingewiesen werden, dass der Ukraine-Krieg nunmehr drei Jahre andauert. Faktisch, gerechnet ab 2014, ist mehr als ein Drittel des Wegs absolviert zu einem neuerlichen Dreißigjährigen Krieg. In den Köpfen der Westeuropäer ist die vielgeschworene "Zeitenwende" erst mit dem Beginn von Trump 2.0 wirklich angekommen. Speziell seit der jüngsten Münchener Sicherheitskonferenz vom vergangenen Wochenende wird in den Zirkeln der europäischen politischen Entscheider ernsthaft darüber nachgedacht, wie sich das Freie Europa schützen kann - ohne die Vereinigten Staaten, die sich dem Despoten Wladimir "Wissarionowitsch" Putin andienen. Frankreichs Präsident Macron hatte für gestern zu einem Krisengipfel geladen: NATO-Generalsekretär Rutte, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, den britischen Premierminister Starmer und die Staats- bzw. Regierungschefs aus Deutschland, Polen, Italien, Spanien, den Niederlanden und Dänemark. Frankreich legte hierbei den Plan für gemeinsame Anleihen zur Rüstungsfinanzierung vor. Es zeigt sich einmal mehr: Voran geht es mit Europa vor allem in Krisenzeiten.


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17.02.2025Rheinmetall NeutralUBS AG
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03.02.2025Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
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17.02.2025Rheinmetall KaufenDZ BANK
13.02.2025Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
03.02.2025Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
31.01.2025Rheinmetall BuyDeutsche Bank AG
29.01.2025Rheinmetall BuyHauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG
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17.02.2025Rheinmetall NeutralUBS AG
23.01.2025Rheinmetall NeutralUBS AG
09.01.2025Rheinmetall NeutralUBS AG
25.11.2024Rheinmetall NeutralUBS AG
12.11.2024Rheinmetall NeutralUBS AG
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14.06.2019Rheinmetall ReduceOddo BHF
25.01.2017Rheinmetall SellDeutsche Bank AG
06.11.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
12.08.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
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