Trotz Riesen-Zollpaket: Porsche-Aktie hält sich besser als die Konkurrenz - Darauf setzen Anleger

Die deutschen Autobauer gehören zu den größten Verlierern des von Donald Trump verkündeten Zollpakets. Auch der Sportwagenhersteller Porsche ist in hohem Maße betroffen, Anleger haben hier dennoch einen Hoffnungsschimmer ausgemacht.
Werte in diesem Artikel
• Trotz massiver US-Zölle schneidet die Porsche-Aktie besser ab als VW, BMW und Mercedes
• Anleger setzen auf wohlhabende Kunden, die höhere Preise eher verkraften können
• Porsche erwägt ein Engagement in der Rüstungsindustrie als neue Einnahmequelle
Von der Trump-Regierung in der Vorwoche verkündete Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Autoimporte hatten den heimischen Branchenvertretern bereits hart zugesetzt. Besonders der Sportwagenhersteller Porsche geriet in diesem Zusammenhang ins Visier der Anleger, nachdem die DZ Bank den negativen Ergebniseffekt bei den Zuffenhausenern als am stärksten eingeschätzt hatte.
Dass am sogenannten "Liberation Day" dann ein weiteres umfangreiches Zollpaket von den USA die Märkte schockte und die Autozölle in Kraft traten, brachte erneut massive Verluste bei Autoaktien mit sich. Die Aktien von Volkswagen (-4,42 Prozent auf 90,00 Euro), BMW (-3,55 Prozent auf 71,12 Euro) und Mercedes-Benz (-4,09 Prozent auf 51,76 Euro) beendeten den XETRA-Handel am Donnerstag allesamt auf rotem Terrain. Am geringsten waren die Verluste noch bei Porsche ausgefallen, hier ging es schlussendlich um 3,02 Prozent auf 44,97 Euro nach unten.
Am Freitag zeigte sich die Porsche-Aktie schwächer: So lag die Porsche-Aktie auf XETRA letztlich mit 3,91 Prozent bei 43,21 Euro im Minus. Der Abschlag fiel damit jedoch geringer als bei der Konkurrenz aus.
Ferrari erhöht die Preise in den USA
Dabei werfen Anleger auch einen Blick nach Italien, dort hat der Porsche-Konkurrent Ferrari am Vortag direkt auf die US-Autozölle reagiert und seine US-Preise erhöht. Bereits im Vorfeld hatten Experten vermutet, dass Ferrari auf Absatzseite möglicherweise weniger Rückgang hinnehmen müsse als die Konkurrenz, da das Unternehmen mit seiner Modellpalette wohlhabende Kunden anspricht, die sich die höheren Verkaufspreise wohl auch weiterhin werden leisten können. Ähnliches gilt für die Sportwagen von Porsche, die ebenfalls im oberen Preissegment angesiedelt sind. Das dürfte die moderate Zuversicht für die Porsche-Aktie begründen.
Hinzu kommt, dass Porsche wohl einen Richtungswechsel vollziehen will. Das Manager Magazin hatte berichtet, dass der Sportwagenbauer ein Engagement in der Rüstungsindustrie in Erwägung ziehe. Man denke darüber nach, sich ein drittes Standbein aufzubauen, so das Medium. Die Rüstungsbranche boomt - nicht umsonst gehören Rheinmetall, RENK und Co. aktuell zu den größten Anlegerlieblingen. Für Porsche könnte dieser Schritt ein Weg aus den roten Zahlen sein, nachdem das Unternehmen das Jahr 2024 mit Milliardenverlusten beendet hatte.
Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: tratong / Shutterstock.com, Bocman1973 / Shutterstock.com
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02.04.2025 | Rheinmetall Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
26.03.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
13.03.2025 | Rheinmetall Buy | Deutsche Bank AG | |
13.03.2025 | Rheinmetall Buy | Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG | |
13.03.2025 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
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13.03.2025 | Rheinmetall Buy | Deutsche Bank AG | |
13.03.2025 | Rheinmetall Buy | Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG | |
13.03.2025 | Rheinmetall Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
13.03.2025 | Rheinmetall Buy | Jefferies & Company Inc. |
Datum | Rating | Analyst | |
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26.03.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
04.03.2025 | Rheinmetall Hold | Warburg Research | |
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17.02.2025 | Rheinmetall Neutral | UBS AG | |
23.01.2025 | Rheinmetall Neutral | UBS AG |
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25.01.2017 | Rheinmetall Sell | Deutsche Bank AG | |
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12.08.2015 | Rheinmetall Sell | S&P Capital IQ | |
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