Verband: Zölle schaden Flugzeugindustrie auf beiden Seiten

03.04.25 14:41 Uhr

Werte in diesem Artikel
Aktien

145,26 EUR -13,88 EUR -8,72%

126,86 EUR -10,86 EUR -7,89%

6,02 EUR -0,42 EUR -6,46%

17,44 EUR -0,86 EUR -4,70%

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Weniger und deutlich teurere Passagier-Flugzeuge: Trumps Strafzölle könnten nach Einschätzung eines Verbands sehr negative Auswirkungen für die Luftfahrtindustrie und den internationalen Luftverkehr haben. "Europa und Amerika sind in der Luftfahrt eng verwoben. Unsere Unternehmen sind einander auf Zulieferungen dringend angewiesen. Teilweise gibt es im Produktionsprozess sogar mehrmals Grenzüberquerungen", sagt die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Marie-Christine von Hahn.

Wer­bung

Nach der Corona-Krise und der damit verbundenen Störungen in den Lieferketten sind Passagierjets bereits ohne den Zollstreit ein knappes Gut: Wegen massiver Herstellungs- und Zulassungsprobleme ist insbesondere Boeing mit seinen Lieferungen im Vollzug, sodass zahlreiche Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Ryanair händeringend auf neue Flugzeuge warten. Beim europäischen Konkurrenten Airbus (Airbus SE) sind die Auftragsbücher voll.

Das Hersteller-Duopol beherrscht bislang den Weltmarkt, beide Unternehmen nutzen Zulieferer vom jeweils anderen Kontinent. "Diese transatlantischen Zölle nutzen ausschließlich unseren Konkurrenten. Somit bremst der Westen seine eigene Wettbewerbsfähigkeit", sagt von Hahn. Man unterstütze daher mit großem Nachdruck die Bemühungen der EU-Kommission um eine rasche Verhandlungslösung./ceb/DP/mis

In eigener Sache

Übrigens: Boeing und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und als Geschenk eine Gratisaktie erhalten.

Ausgewählte Hebelprodukte auf Airbus

Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Airbus

NameHebelKOEmittent
NameHebelKOEmittent
Wer­bung

Nachrichten zu Lufthansa AG

Wer­bung

Analysen zu Lufthansa AG

DatumRatingAnalyst
03.04.2025Lufthansa UnderweightBarclays Capital
01.04.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
27.03.2025Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
17.03.2025Lufthansa BuyUBS AG
12.03.2025Lufthansa HaltenDZ BANK
DatumRatingAnalyst
17.03.2025Lufthansa BuyUBS AG
12.03.2025Lufthansa OutperformBernstein Research
10.03.2025Lufthansa OverweightBarclays Capital
10.03.2025Lufthansa OutperformBernstein Research
07.03.2025Lufthansa OutperformBernstein Research
DatumRatingAnalyst
27.03.2025Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
12.03.2025Lufthansa HaltenDZ BANK
11.03.2025Lufthansa Sector PerformRBC Capital Markets
06.03.2025Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
06.03.2025Lufthansa NeutralGoldman Sachs Group Inc.
DatumRatingAnalyst
03.04.2025Lufthansa UnderweightBarclays Capital
01.04.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
12.03.2025Lufthansa UnderweightBarclays Capital
10.03.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
06.03.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Lufthansa AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen