US-Aktienmarkt im Fokus

Analysefirma: S&P 500-Korrektur dürfte sich zunächst fortsetzen

04.04.25 23:00 Uhr

Analyseunternehmen zu S&P 500: Marktkorrektur dürfte von "Mitte bis Ende April" anhalten | finanzen.net

Globale Handelskonflikte, Inflationssorgen und schwächere Arbeitsmarktdaten belasten unter anderem derzeit die Stimmung an den Aktienmärkten. Laut einem Analyseunternehmen dürfte die aktuelle Marktkorrektur zunächst anhalten.

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• Analyst hat bereits Ende 2024 gewarnt, dass der Markt unter Druck geraten könnte
• Analysefirma: Marktkorrektur dürfte zunächst anhalten
• US-Zölle, Inflationsdaten & Co. belasten

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Prognosen für den S&P 500

Strategen der Citigroup, angeführt von Scott Chronert, prognostizierten für das Jahr 2025 für den marktbreiten US-Index S&P 500 ein Basisziel von 6.500 Punkten, ein optimistisches Szenario von 6.900 Punkten und ein pessimistisches Szenario von 5.100 Punkten, wie MarketWatch berichtete.

Während die Prognosen für den US-Aktienmarkt überwiegend bullish ausfielen, warnte ein Analyst jedoch vor einer möglichen Korrektur. Barry Bannister, Chief Investment Stratege bei Stifel, warnte Ende vergangenen Jahres davor, dass der Markt in den kommenden Monaten unter Druck geraten könnte. Er prognostizierte, dass anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen dazu führen könnten, dass der S&P 500 im Jahr 2025 unterhalb seines damaligen Niveaus schließen könnte.

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Marktkorrektur dürfte anhalten

Im vergangenen Jahr konnte der S&P 500 kräftig zulegen. Im ersten Jahresviertel 2025 hat er nun jedoch rund 4,6 Prozent an Wert verloren und beendete den März bei 5.611,85 Punkten.

Laut dem technischen Analyseunternehmen Fairlead Strategies sei der S&P 500 kürzlich auf Widerstand im Bereich seines Breakdown-Punkts von etwa 5.783 Zählern gestoßen - jedoch könnte der US-Index diesen Widerstand auch bald wieder überwinden.

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Allerdings deuten die Indikatoren laut dem Analyseunternehmen darauf hin, dass sich die aktuelle Marktkorrektur, die den S&P 500 beeinflusst hat, voraussichtlich von Mitte bis Ende April fortsetzen wird.

Angst vor Stagflation

Belastend wirken derzeit sowohl der globale Handelskrieg als auch aktuelle Inflationsdaten und Daten zur Stimmung der US-Verbraucher. Arbeitslosenzahlen deuteten laut MarketWatch jüngst auf einen weniger robusten Arbeitsmarkt hin, während die Inflation weiter über dem Zielwert der Fed von 2 Prozent liegt. Und so stieg auch der Misery Index, der die Summe von Inflationsrate und Arbeitslosenquote bildet, zuletzt schleichend an, wie MarketWatch berichtet.

Dass die US-Notenbank den Leitzins zuletzt unverändert ließ und die Inflationsprognose anhob, während sie die Wirtschaftswachstumsprognose nach unten korrigierte, sorgte zudem erneut für Gerüchte über eine Stagflation.

Redaktion finanzen.net

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