Top-Pick-Status

Micron-Aktie abgestraft: Morgan Stanley macht NVIDIA wieder zum Halbleiter-Top-Pick

03.03.26 20:46 Uhr

NASDAQ-Aktie NVIDIA triumphiert: Top-Pick-Krone weg bei Micron - Aktie gerät unter Druck | finanzen.net

Der Halbleiterhersteller Micron muss eine empfindliche Schlappe hinnehmen: Analysten haben dem Unternehmen seinen Top-Pick-Status aberkannt - zugunsten eines großen Wettbewerbers.

Werte in diesem Artikel

• Morgan Stanley benennt NVIDIA wieder als Top-Pick im Halbleitersektor
• Analyst hebt NVIDIAs langfristige AI-Ertragsstory hervor
• Micron verliert Empfehlung und reagiert empfindlich am Markt

In der dynamischen Welt der Chip-Aktien hat Morgan Stanley eine strategische Neuausrichtung vorgenommen und NVIDIA erneut zum "Top Pick" im Halbleitersektor ernannt.

Micron verliert wichtigen Status

Damit löst der KI-Gigant Micron Technology an der Spitze der Empfehlungsliste ab, wie "MarketWatch" berichtet. Analyst Joseph Moore sieht in der jüngsten Kursschwäche von NVIDIA eine seltene Gelegenheit für Investoren und spricht von einem "überraschend guten Einstiegspunkt". Während die Aktie zuletzt kaum an Boden gewinnen konnte, haben sich die fundamentalen Geschäftszahlen laut Moore deutlich verbessert. Er geht davon aus, dass sich die aktuelle Zurückhaltung des Marktes in den kommenden Monaten in einen "Enthusiasmus für 2027" verwandeln wird.

Nachhaltiges Wachstum durch Cloud-Giganten und Infrastruktur-Investitionen

Trotz der Debatte über die Langlebigkeit des KI-Booms zeigt sich Morgan Stanley zuversichtlich. Moore verweist dabei auf flächendeckende Überprüfungen, die auf mehrjährige Ausgabenerhöhungen der sogenannten Hyperscaler hindeuten. "Nachhaltigkeit ist schwieriger zu gewährleisten, aber allgemeine Überprüfungen deuten auf steigende Ausgaben der Hyperscaler über mehrere Jahre hin", zitiert das Portal aus einer Kundenmitteilung des Analysten. Er fügte hinzu, dass die Überzeugung von der Zukunftsvision des Unternehmens wachsen dürfte. Ein deutliches Indiz für diese langfristige Planung sei, dass Cloud-Anbieter mittlerweile Drei-Jahres-Aufträge bei Speicherzulieferern platzieren, teilweise sogar gegen vollständige Vorauskasse. Dies unterstreiche die Vorbereitungen auf einen dauerhaften Ausbau der KI-Infrastruktur.

Wettbewerbsvorteil durch Innovation und Lieferengpässe

Trotz des zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Halbleitermarkt bleibe die Marktstellung von NVIDIA nach Einschätzung von Joseph Moore bemerkenswert stabil. Zwar drängen Konkurrenten wie AMD mit verstärkten Anstrengungen im Bereich der Grafikprozessoren in den Markt, und auch Partner von Alphabet würden mit kostengünstigeren, anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen an Boden gewinnen, doch NVIDIA scheint seinen Vorsprung behaupten zu können.

Ein zentraler Faktor für diesen Optimismus ist die für die zweite Jahreshälfte angekündigte KI-Plattform "Vera Rubin". Moore ist überzeugt, dass dieses System das Kundeninteresse auf einem hohen Niveau halten wird. Selbst Unternehmen, die parallel auf maßgeschneiderte Eigenentwicklungen oder Lösungen von AMD setzen, stoßen laut dem Analysten schnell an ihre Grenzen: Solche Kunden "können nur einen Bruchteil ihrer Wünsche erfüllen", so Moore, da die weltweite Nachfrage nach KI-Chips das Angebot weiterhin übersteigt.

Loblied auf NVIDIA belastet Micron

Für Micron, der bislang von Morgan Stanley als Top-Pick im Halbleitersegment bewertet wurde, ist das Loblied auf NVIDIA ein Belastungsfaktor. Die Micron-Aktie sackt an der NASDAQ 7,46 Prozent auf 381,87 US-Dollar ab. Allerdings könnten hier Anleger auch die Chance für Gewinnmitnahmen nutzen, denn seit Jahresstart seht ein Plus von fast 34 Prozent in den Anlegerdepots.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Charles Knowles / Shutterstock.com, Sundry Photography / Shutterstock.com

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