NVIDIA-Aktie außen vor: Morgan Stanley-Experten raten zu diesen neun KI-Titeln

Nach dem Ausverkauf im Software-Sektor empfiehlt Morgan Stanley neun etablierte Tech-Unternehmen, die aktuell so günstig bewertet seien wie zuletzt während der Cloud-Krise.
Werte in diesem Artikel
• Morgan Stanley empfiehlt neun KI-Aktien
• Software-Bewertungen auf Tiefststand
• Generative KI könnte 400 Milliarden US-Dollar Markt bringen
Nach dem deutlichen Ausverkauf im Technologiesektor sehen die Strategen von Morgan Stanley neue Einstiegschancen bei ausgewählten Softwarewerten. Laut investing.com empfiehlt die US-Investmentbank aktuell neun große KI-Aktien und spricht von attraktiven Bewertungen nach einem massiven Rückgang dieser im Verhältnis zum Umsatz. Im Fokus stehen etablierte Tech-Konzerne, die trotz kurzfristiger Unsicherheit langfristig stark von generativer Künstlicher Intelligenz profitieren könnten. Der KI-Platzhirsch NVIDIA bleibt dabei überraschend außen vor.
Korrektur im Software-Sektor: Bewertungen kräftig eingebrochen
Wie investing.com in einem Beitrag vom 02. Februar berichtet, verweist Morgan-Stanley-Analyst Keith Weiss auf eine deutliche Korrektur im Software-Sektor: In einer Kundenmitteilung vom Montag schrieb er, dass die "Peak-Unsicherheit die Software-Multiples stark beeinträchtigt hat", mit einem Rückgang von rund 33 Prozent seit Oktober 2025.
Zudem sei das Bewertungsniveau inzwischen wieder auf ein historisch niedriges Maß gefallen. Mit einem durchschnittlichen Unternehmenswert von nur etwa dem 4,4-fachen des Umsatzes seien Software-Aktien auf Bewertungsniveaus zurückgefallen, die zuletzt während der Hochphase der Unsicherheit rund um Cloud-Geschäfte erreicht wurden, hieß es weiter.
Aus Sicht der Analysten sind die aktuellen Sorgen über generative KI überzogen. Investoren würden vor allem die Stärke bestehender Marktführer unterschätzen. Laut der Notiz, die von investing.com zitiert wird "scheinen die Bear-Case-Argumente rund um GenAI der Fähigkeit etablierter Softwareanbieter, an diesem Innovationszyklus teilzunehmen, zu wenig Glauben zu schenken".
Abseits von NVIDIA: Morgan Stanley sieht Chancen im KI-Sektor
Morgan Stanley hebt gemäß investing.com Microsoft, Intuit, Salesforce, ServiceNow, Atlassian, Snowflake, Cloudflare, Shopify sowie Palo Alto Networks als besonders attraktive "Buy-the-Dip"-Kandidaten hervor. Nach Einschätzung der Analysten vereinen diese Unternehmen starke Produktzyklen mit sich verbessernden Finanzkennzahlen und aktuell vergünstigten Bewertungen - eine Kombination, die in einem zunehmend KI-getriebenen Marktumfeld besonders vielversprechend erscheint. Als Gründe nennt die Bank starke Produktzyklen, sich verbessernde Finanzkennzahlen sowie deutlich günstigere Bewertungen.
Microsoft wird dabei als "ein klarer Teilnehmer an den wichtigsten Innovationszyklen" beschrieben. Die Bewertung von Intuit bezeichnet Morgan Stanley als "sehr attraktiv". Salesforce konnte laut dem Analystenhaus zuletzt mit einem starken Wachstum punkten: Der KI-bezogene jährlich wiederkehrende Umsatz legte um 114 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Auch Shopify überzeugt die Experten. Der E-Commerce-Spezialist gilt als "am besten positioniert, um mehr als ihren fairen Anteil an einem wachsenden Online-Handels-Kuchen zu vereinnahmen".
Generative KI als 400-Milliarden-Dollar-Chance
Trotz kurzfristiger Volatilität bleibt Morgan Stanley langfristig optimistisch für den KI-Sektor. Laut investing.com schätzt die Bank, dass generative KI bis 2028 rund 400 Milliarden US-Dollar zum gesamten adressierbaren Markt für Unternehmenssoftware hinzufügen könnte.
Die aktuelle Schwächephase könnte sich für Anleger also als klassische "Buy-the-Dip"-Gelegenheit entpuppen - insbesondere bei etablierten Software-Anbietern mit klarer KI-Strategie und soliden Geschäftsmodellen. Ob die die Experten jedoch recht behalten, bleibt - wie so oft - abzuwarten.
Bettina Schneider / Redaktion finanzen.net
Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
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