MÄRKTE EUROPA/Kleine Abgaben - RWE und Bayer im Blick

24.03.25 18:08 Uhr

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DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist mit kleinen Verlusten in die neue Woche gestartet. Nach volatilem Verlauf verlor der DAX 0,2 Prozent auf 22.853 Punkte, im Tageshoch hatte der Index bei 23.137 Punkten gestanden. Der Euro-Stox-50 gab um 0,1 Prozent auf 5.416 Punkte nach. Dem Markt fehle nach der Superrally die Kraft nach oben, nach unten gebe es aber auch keine echte Verkaufsbereitschaft, so ein Händler. Diese volatile Seitwärtsbewegung könnte sich für eine ganze Weile fortsetzen. Die europäischen Einkaufsmanagerindizes für März setzten keine nachhaltigen Akzente. Diese signalisieren allenfalls leichte Erholungssignale. "Beide PMIs krabbeln aber so dicht am Kontraktionsgebiet herum, dass schon leichte Erschütterungen für einen Rückschlag sorgen können", hieß es.

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Am Gesamtmarkt schürte ein Treffen zwischen dem republikanischen US-Abgeordneten Steve Daines mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Quiang die Hoffnung, dass eine Eskalation im Handelsstreit vermieden werden kann. Erwartet wurde bisher, dass die Trump-Regierung die Zölle auf chinesische Waren am 2. April weiter erhöht. Laut einer Umfrage der Deutschen Bank unter Institutionellen Anlegern glauben noch immer 62 Prozent der Befragten, dass die US-Zollpolitik letztlich nicht so rigide ausfallen wird wie kommuniziert.

Bayer ist von einem Geschworenengericht im US-Bundesstaat Georgia zur Zahlung von rund 2,1 Milliarden Dollar an einen Kläger verurteilt worden, der behauptet, das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup der Tochtergesellschaft Monsanto habe Krebs verursacht. "Der Markt hat sich darauf eingestellt, dass das Thema Glyphosat langsam ausklingt", so ein Händler, daher sei dies nun eine unangenehme Überraschung. Entsprechend empfindlich reagierte die Aktie mit Abschlägen von 6,9 Prozent.

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RWE legen zu - Elliott macht Druck

RWE gewannen 1,5 Prozent. Der aktivistische Investor Elliott hält über Fonds knapp 5 Prozent an RWE und hat den Energiekonzern aufgefordert, sein Aktienrückkaufprogramm aufzustocken. Der Finanzinvestor gab die RWE-Beteiligung in einer Mitteilung bekannt. Darin begrüßte er die jüngste Ankündigung von RWE, die Investitionen bis 2030 um 10 Milliarden Euro zu reduzieren und strengere Investitionskriterien sowie höhere Renditenanforderungen für neue Projekte anzusetzen.

Hochtief verloren 3,6 Prozent, nachdem die Bank of America die Kaufempfehlung zurückgezogen hatte und die Aktie nun mit "Underperform" einstuft.

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Leicht positiv kam die neue Jahresprognose von Indus Holding an. Der Umsatz soll im aktuellen Jahr auf 1,75 bis 1,85 Milliarden Euro steigen und bis 2030 rund 3 Milliarden Euro erreichen. "Das entspricht rund 11 Prozent Wachstum über die nächsten fünf Jahre und ist gut", sagte ein Händler. Indus schlossen 0,8 Prozent höher.

Trotz Geschäftszahlen im Rahmen der Erwartungen gaben Patrizia um 2,9 Prozent nach. Das Sentiment für den Immobiliensektor bleibt angesichts der Möglichkeit zukünftig strukturell höherer Marktzinsen angeschlagen. Für das Vonovia-Papier ging es 3,8 Prozent nach unten.

Börse in Istanbul erholt sich nach Abverkauf

Die Börse in Istanbul zeigte sich zum Wochenauftakt erholt. Der BIST-100 gewann 2,6 Prozent. In der Vorwoche hatte die laut Beobachtern rein politische motivierte Verhaftung des wichtigsten Erdogan-Kontrahenten Ekrem Imamoğlu zum einem Crash um fast 18 Prozent geführt, zudem war auch die Lira abgestürzt. Die Notenbank hat den wichtigsten Leitzins auf 46 Prozent erhöht.

Nun hat die Regierung das Leerverkaufsverbot verschärft und Aktienrückkäufe erleichtert. Solche Maßnahmen führen in der Regel nur zu kurzfristiger Entspannung, ändern aber nichts an der grundsätzlichen Krise, wie es am Markt mit Blick auf ähnliche Schritte an anderen Märkten in der Vergangenheit hieß.

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Index Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn*

ESTX 50 PR.EUR 5.415,79 -0,1% +10,8%

Stoxx-50 4.668,06 -0,3% +8,7%

Stoxx-600 548,93 -0,1% +8,3%

XETRA-DAX 22.852,66 -0,2% +15,0%

CAC-40 Paris 8.022,33 -0,3% +9,0%

AEX Amsterdam 915,67 +0,1% +4,1%

ATHEX-20 Athen 4.269,85 +1,9% +17,4%

BEL-20 Bruessel 4.474,37 -0,1% +5,0%

BUX Budapest 90.914,74 +1,0% +13,4%

OMXH-25 Helsinki 4.722,39 -0,4% +9,9%

OMXC-20 Kopenhagen 1.893,41 -1,2% -8,8%

PSI 20 Lissabon 6.773,88 -0,3% +6,6%

IBEX-35 Madrid 13.323,30 -0,2% +15,1%

FTSE-MIB Mailand 38.972,81 0,0% +14,2%

OBX Oslo 1.457,09 -0,1% +9,7%

PX Prag 2.119,33 +1,9% +18,1%

OMXS-30 Stockholm 2.630,76 +0,1% +5,9%

WIG-20 Warschau 2.767,76 +1,6% +24,3%

ATX Wien 4.297,55 +0,9% +16,3%

SMI Zuerich 13.000,24 -0,6% +12,7%

DEVISEN zuletzt +/- % Schluss Vortag Fr, 17:18 % YTD

EUR/USD 1,0792 -0,3% 1,0820 1,0816 +4,5%

EUR/JPY 162,4435 +0,4% 161,8360 161,2180 -0,7%

EUR/CHF 0,9534 -0,2% 0,9557 0,9553 +2,2%

EUR/GBP 0,8363 -0,2% 0,8378 0,8382 +1,3%

USD/JPY 150,5155 +0,6% 149,5640 149,0615 -5,0%

GBP/USD 1,2905 -0,1% 1,2915 1,2904 +3,1%

USD/CNY 7,1831 +0,0% 7,1816 7,1815 -0,4%

USD/CNH 7,2662 +0,2% 7,2524 7,2579 -1,0%

AUS/USD 0,6272 -0,1% 0,6279 0,6268 +1,5%

Bitcoin USD 88.110,80 +3,2% 85.401,15 83.614,50 -9,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 68,76 68,28 +0,7% 0,48 +0,3%

Brent/ICE 72,93 72,11 +1,1% 0,82 -3,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 3.009,31 3.025,79 -0,5% -16,49 +15,2%

Silber (Spot) 30,52 30,55 -0,1% -0,03 +9,4%

Platin (Spot) 902,41 912,37 -1,1% -9,96 +3,8%

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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March 24, 2025 13:09 ET (17:09 GMT)

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